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Stromfressern auf der Spur
Stromfressern auf der Spur
26.11.2012 - 15:03 Uhr
Baden-Baden (pr) - Rund ein Viertel der gesamten Energie wird in Deutschland in Privathaushalten verbraucht. Wer sparsamer mit Strom umgeht, kann seine laufenden Kosten senken - und zudem noch das Klima schonen. Die Produktprofis von TÜV Süd zeigen, wie sich der Verbrauch bei Haushalts- und Unterhaltungsgeräten reduzieren lässt.

Fernseher: Große Plasmafernseher gehören zu den "Stromfressern" in Privathaushalten. TV-Geräte mit einer Bildschirmdiagonale von mehr als einem Meter können mit einem Stromverbrauch von bis zu 600 Kilowattstunden pro Jahr zu Buche schlagen. Tipp: Vor dem Kauf den Stromverbrauch der Modelle genau vergleichen. Hinweise bietet zudem das EU-Energielabel TV-Geräte, das ab Ende November diesen Jahres Pflicht und von Herstellern bereits freiwillig eingesetzt wird.

(Zu)viel Leerlauf: Geräte, die rund um die Uhr in Bereitschaft (Stand-By) sind, ziehen kontinuierlich Strom. Im Fachjargon ist von Leerlaufverlusten die Rede. Kaffee-Vollautomaten, PC und DSL-Router belegen auf der Hitliste der Leerläufer vordere Plätze. Auch Netzteile gehören teilweise zu den "Energieräubern". Hinweise von den Profis: Geräte ganz abschalten, ausschaltbare Steckerleisten oder Zeitschaltuhren nutzen und schon vor dem Kauf über den Standby-Verbrauch informieren. Produkte mit geringem Standby-Verbrauch lassen sich auch am TÜV-Süd-Prüfzeichen "Standby Power" erkennen.

(Zu) viel Schatten: Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Klassische Glühbirnen wandeln nur fünf Prozent der Energie in Licht um - der Rest geht als Wärme verloren. Auch wenn es um die Energiesparlampe einige Diskussionen gibt: In Sachen Energieeffizienz steht sie deutlich besser da. "Lachende Dritte" ist häufig die LED-Lampe, die insbesondere eine Alternative für Glühlampen mit niedriger Leistung (bis 40 Watt) ist und sich auch bei der Farbwiedergabe gut sehen lassen kann.

Zur Orientierung: Das EU-Energielabel in neuer Form ist ab November beziehungsweise Dezember für alle Haushaltsgroßgeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen vorgeschrieben. Die effizientesten Geräte sind im neuen System der Klasse A+++ zugeordnet. Orientierung bietet auch das ErP-Prüfzeichen von TÜV Süd. Es zeigt, dass ein Produkt die Ökodesign-Richtlinie/ErP-Richtlinie erfüllt. Auch hier steht die Energieeffizienz der Produkte im Mittelpunkt.

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