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Wie man sich bettet ...
Wie man sich bettet. Foto: dpa
05.12.2012 - 18:21 Uhr
Baden-Baden (red) - Die arme Prinzessin auf der Erbse litt unter einer schlechten Matratze, bei Loriot kamen sich zwei Paare beim Probeliegen nahe, Doris Day und Rock Hudson teilten sich "Einen Pyjama für zwei" und "Im schwarz-weiß-roten Himmelbett" von Hans Rudolf Berndorff ging es hoch her - nicht umsonst ranken sich um da Bett und seinen Inhalt unzählige Märchen, Romane und Filme, verbringt der Mensch doch durchschnittlich rund 204400 Stunden seines Lebens im Bett!

Von den Strohsäcken, die zu der manchmal gar nicht so guten alten Zeit für erhebliche Rückenprobleme gesorgt haben dürften, sind moderne Matratzen himmelbettweit entfernt, aber der Kauf einer neuen Unterlage will gut überlegt sein - die Auswahl ist ebenso groß wie die Preisgestaltung.

Federkernausführungen sind laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest die am meisten gekauften Matratzen: Gut die Hälfte der Bundesbürger schläft auf Hunderten kleiner Stahlfedern, die einzeln in Stofftaschen eingenäht sind, um die Schwingungen der Federn zu dämpfen. Außerdem transportieren sie Feuchtigkeit beim nächtlichen Schwitzen rasch vom Körper weg.

Besonders gut geeignet für verstellbare Lattenroste sind Kaltschaummatratzen aus aufgeschäumtem Polyurethan. Sie sind besonders für Menschen, die leicht frieren, zu empfehlen. Viskoseschaummatratzen sind Kaltschaumexemplare, die mit einer Schicht von Viskoseschaum ausgerüstet wurden. Diese Matratzen sollen sich besonders gut der Körperform anpassen, was die Tester der Stiftung Warentest nicht bestätigen konnten. Besonders billig und leicht sind Schaummatratzen aus einem einheitliche Stück Polyurethan. Extrem schwer fallen dagegen Latexmatratzen aus. Sie sind zwar sehr punktelastisch, wiegen aber bis zu 25 Kilo, wogegen die Konkurrenz zwischen elf und 18 Kilos auf die Waage bringt. Sie brauchen eine federnde Unterlage oder einen Lattenrost.

Die Qual der Wahl stellt sich auch bei den Zudecken: Daunen, Synthetik oder Naturhaare? Daunen wärmen am besten, am edelsten und damit teuersten sind die Daunen des Eiders, einer skandinavischen Meerente. Allerdings haben die Hersteller synthetischer Füllungen mittlerweile hochwertige Funktionsfasern entwickelt, die an die Daunenqualität herankommen und dabei leichter sind. Synthetikfasern können in der Waschmaschine teilweise sogar auf hoher Temperatur gereinigt werden - wichtig für Allergiker. In die chemische Reinigung müssen dagegen Füllungen aus Schafschurwolle, Kamelhaar oder Kaschmirziege, wenn es ganz edel sein soll. (red)

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