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Das macht sich in der Bewerbungsmappe gut
05.12.2012 - 18:20 Uhr
Baden-Baden (tr) - Schule aus - und dann? Viele jungen Menschen entscheiden sich beispielsweise für ein freiwilliges soziales Jahr. Der Bundesfreiwilligendienst(BFD) bietet dazu viele Möglichkeiten und ergänzt die bisherigen auf Länderebene bestehenden Freiwilligendienste.


Da der Bundesfreiwilligendienst den Zivildienst ersetzt, sind in allen Bundesländern, Städten und Gemeinden BFD-Stellen sowohl für Frauen und Männer vorhanden. Während des BFD erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld, in einigen Einrichtungen auch kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Gerade in großen Städten und Universitätsstandorten werden viele Stellen angeboten. Und dies ist dann auch eine gute Möglichkeit, einen künftigen Studienort kennenzulernen - oder eben den angestrebten Beruf. In einer Bewerbungsmappe macht sich ein soziales Jahr allemal gut.

Für junge Menschen, die noch nicht wissen, was sie werden wollen, bietet der Dienst eine Möglichkeit, über die eigenen Interessen und Fähigkeiten nachzudenken und diese auszuprobieren. So kann man feststellen, ob eine Tätigkeit im sozialen oder pflegerischen Bereich eine Option ist. Der BFD verfolgt laut Vorgabe des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben zwei Ziele: Er soll bereichernd sein und gleichzeitig möglichst vielen Menschen, die Unterstützung brauchen, durch freiwilliges Engagement helfen. Dabei soll es möglichst wenig staatliche Vorgaben geben, um individuelle Lösungen zu ermöglichen. Das Bundesamt sagt sogar: "Was nicht verboten ist, ist erlaubt."

Teilnehmen können Frauen und Männer unabhängig von ihrem Schulabschluss, sofern sie die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben, eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Und: Wer zwölf Monate einen Bundesfreiwilligendienst leistet, hat einen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Die Einsatzstelle zahlt mit den Sozialabgaben auch in die Arbeitslosenversicherung ein. Der BFD wird in der Regel für zwölf zusammenhängende Monate, mindestens jedoch sechs und höchstens 18 Monate geleistet. Man kann den Dienst auch in Teilzeit von mindestens 20 Stunden pro Woche leisten. Die Einsatzfelder reichen von praktischen Hilfstätigkeiten in gemeinwohlorientierten Einrichtungen (Kinder- und Jugendhilfe), Einrichtungen der Wohlfahrts-, Gesundheits- und Altenpflege, der Behindertenhilfe bis zur Kultur- und Denkmalpflege.

Experten sehen viele Vorteile: Eine berufliche Orientierung, den Erwerb von Fachkenntnissen und für viele noch wichtiger: Junge Menschen erwerben soziale Fähigkeiten, die sie fit für den Berufseinstieg machen und ihnen viele Türen öffnen.

Infos: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, (0221)36730, info@bundesfreiwilligendienst.de, www.bundesfreiwilligendienst.de

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