http://www.badisches-tagblatt.de/weihnachtsabo/index.html
Erdbeer-Café lockt mit frischen Torten und "süßen Früchtchen"
Das Erdbeer-Café in Iffezheim ist seit zehn Jahren ein Anziehungspunkt für Groß und Klein. Sibylle Huber (rechts) lässt Kuchen nach Familienrezepten backen. Foto: S.Wenzke
15.08.2012 - 16:50 Uhr
Iffezheim (sawe) - Auch nach der Spargelsaison ist im Huber-Hof in Iffezheim regionale Frische angesagt: Der Erdbeeranbau steht dort seit über 40 Jahren im Mittelpunkt. Sibylle und Joachim Huber haben sich auf frühe und späte Erdbeersorten spezialisiert. Und seit einigen Jahren auch auf Himbeeren.

Die "süßen Früchtchen" gibt es direkt im Huber-Hofladen in Iffezheim - wie auch daraus erzeugte Produkte: Konfitüren etwa, Gelees und Säfte. "Wir machen alles selbst", erklärt die 49-Jährige. Die feinen Marmeladen werden mit frisch verarbeiteten Beeren nach Hausrezepten ihrer Mutter und Tante hergestellt. Das ist vielleicht auch der Grund, warum die Brotaufstriche so beliebt sind. Sie haben bereits Anhänger in Berlin und in anderen Teilen Deutschlands gefunden, an die Huber jeden Monat Konfitüren-Gläser verschickt. Was nicht selbst erzeugt wird - Kartoffeln etwa, Salate, Eier, Nudeln und Wurstspezialitäten -, wird von anderen Höfen bezogen und im Laden verkauft.

Frisch zubereitet werden täglich Torten und Erdbeerkuchen im Erdbeer-Café, das seit zehn Jahren ein beliebtes Ausflugsziel für Groß und Klein ist. Oleander, Oliven, Platanen und Bambus sorgen für ein mediterranes Flair vor der Tür. Eine Streichelwiese mit Eseln, Schafen, Ziegen und einer Gans lässt vor allem die Herzen der kleinen Besucher höher schlagen. Die Hubers haben erneut investiert und das Erdbeer-Café in einen Wintergarten integriert. Auch das Restaurant wurde neu gestaltet. Es war geschaffen worden, als die Hubers nach ihrem Einstieg in den Spargelanbau auch Spargelessen anboten. In beiden Räumlichkeiten gibt es nun Heizmöglichkeiten. So können dort auch in der kälteren Jahreszeit Feiern stattfinden. Das Lokal bietet 50 Plätze, das Café 60. Im Außenbereich gibt es 40 Sitzgelegenheiten. Acht Personen, darunter ein Koch, sind in der Küche beschäftigt, zwei in der Backstube und bis zu 280 Erntehelfer in der Spargel- und Erdbeersaison.

Weil das Erdbeer-Café stark frequentiert wird und die Laufkundschaft manchmal an der Kuchentheke "in einer langen Schlange anstand", wird nun das süße Backwerk auch im Iffezheimer Hofladen verkauft, der vergrößert und umgebaut wurde. Huber-Produkte gibt es in der Hauptsaison auch an fünf Verkaufsständen in Iffezheim, Sinzheim, Weisenbach, Besenfeld und Bad Wildbad sowie im Hofladen in Hügelsheim. Dort ist der Verkauf für dieses Jahr aber inzwischen beendet, sagt der Chef. Außerdem werden einige Edeka-Märkte mit Huber-Beeren beliefert. Über einen Händler kommt die Ware zudem auf den Großmarkt - und von dort auch in andere Regionen: So erhielt Sibylle Huber einmal einen Anruf aus Hamburg: Ein Mann hatte dort Erdbeeren gekauft und die Herkunftsadresse auf dem Schälchen gelesen. So gute Erdbeeren habe er seit seiner Kindheit nicht mehr gegessen, und er sei immerhin schon 84 Jahre alt, ließ er sie wissen. Dass er sich die Mühe gemacht und sie extra deswegen angerufen hat, hat die Iffezheimerin besonders gefreut.

Öffnungszeiten:
Hofladen bis 29. September:
täglich 8 bis 19 Uhr

Restaurant & Erdbeer-Café bis 29. September:
täglich 8 bis 22 Uhr, montags Ruhetag

Kontakt:
Huber-Hof - Hofladen, Restaurant & Erdbeer-Café
Spitzenweg 1
76473 Iffezheim
Telefon: (07229) 2198
E-Mail: info@huberhof-iffezheim.de

www.huberhof-iffezheim.de

BeiträgeBeitrag schreiben 
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Noch ist die Vermietung von Waschmaschinen und Bekleidung in Deutschland ein Nischenmarkt. Glauben Sie, dass sich das durchsetzt?

Ja.
Nein.
Weiß nicht.

Wetter in Mittelbaden


Facebook


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen