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Schülerprotest auch im Land
Schülerprotest auch im Land
15.03.2019 - 17:28 Uhr
Baden-Baden (lsw/red) - Tausende Schüler sind in ganz Baden-Württemberg für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen - als Teil der weltweiten "Fridays for Future"-Protestbewegung. Allein in Freiburg kamen am Freitag nach Polizeiangaben etwa 5.000 Jugendliche zusammen - das war damit eine der größeren Demonstrationen bundesweit. Die Veranstalter sprachen sogar von 6.000 Teilnehmern.

Aber nicht nur in den Großstädten gingen die Jugendlichen auf die Straße. Auch vor dem Rastatter Landratsamt beteiligten sich rund 20 Schüler an der Aktion und machten Besucher der Verwaltung auf ihr Anliegen aufmerksam.

In Stuttgart versammelten sich nach einer Schätzung der Polizei trotz schlechten Wetters 2.000 Kinder und Jugendliche in der Innenstadt - und damit weit mehr als von den Veranstaltern gedacht.

Rund 2.000 Kundgebungen weltweit

Weltweit demonstrierten Hunderttausende Jugendliche für einen radikalen Kurswechsel hin zu mehr Klimaschutz. Rund um den Globus waren mehr als 2.000 Kundgebungen und Schülerstreiks in mehr als 120 Staaten angekündigt. In Deutschland waren es rund 200, im Südwesten etwa 30 - der bislang umfassendste Klima-Protest nach Angaben der Organisatoren.

Symbolfigur der Protestwelle ist die 16-jährige schwedische Schülerin Greta Thunberg, die seit August 2018 immer freitags für einen beherzteren Kampf gegen den Klimawandel auf die Straße geht anstatt zur Schule. Sie ist zu einer Ikone für Klimaschützer rund um die Welt geworden.

Schüler in Freiburg hielten zwei Kundgebungen ab und liefen in einem großen Demozug durch die Innenstadt. Nach Angaben der Polizei verlief dies friedlich. Die Teilnehmer hielten Plakate hoch mit Slogans wie "Lass uns baden gehen - das Meer kommt!" oder "Die Uhr tickt". In Stuttgart tanzten viele Demonstranten zu Trommelmusik, sprangen mit ihren Schildern in die Luft und skandierten Sprüche wie "Hopp, hopp, hopp - Kohlestopp" oder "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut". Auf einem der vielen Plakate stand: "Blaukraut bleibt Blaukraut und Braunkohle bleibt Scheiße."

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Foto: dpa

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