Innenstadtmensa hat sich etabliert: Gute Nutzerzahlen

Innenstadtmensa hat sich etabliert: Gute Nutzerzahlen

Baden-Baden (hol/red) - Die Innenstadtmensa an der Realschule in Baden-Baden hat sich etabliert. Laut Bürgermeister Roland Kaiser essen dort mittlerweile täglich 100 bis 120 Schüler zu Mittag. Damit sind vier Jahre nach dem Start die Schülerzahlen erreicht worden, mit denen zu Beginn kalkuliert worden war.

"Wir gehen allerdings davon aus, dass diese Zahlen noch weiter steigen", meint Kaiser.

Die Mensa war im Mai 2014 an den Start gegangen. Sie war für vier Schulen in der Innenstadt konzipiert - neben den Realschülern sollten auch Grundschüler der Vincentischule und Gymnasiasten vom Markgraf-Ludwig-Gymnasium und vom Gymnasium Hohenbaden dort zu Mittag essen. Das klappt auch. Laut Kaiser kommen etwas über 50 Grundschüler, knapp 50 Realschüler und einige Gymnasiasten regelmäßig in die Mensa. "Das sind gute Zahlen", sagt der Dezernent.

Die Einrichtung sei ja "recht klein und bescheiden gestartet", sagt Kaiser. Bei solchen Projekten brauche man aber einen langen Atem. "Es war völlig richtig, die Mensa gleich größer zu planen." Weil der Ganztagsunterricht an der Realschule in den kommenden Jahren weitere Klassenstufen erfassen werde, gehe er von weiter steigenden Zahlen in den kommenden Jahren aus.

Nach der Eröffnung der Mensa hatte es einige Kritik wegen der geringen Nutzerzahl gegeben. Immerhin hatte es 450.000 Euro gekostet, den ehemaligen Vereinspavillon auf dem Realschulgelände zu sanieren und dort zwei Speisesäle, eine Essensausgabe und eine Toilettenanlage einzurichten. Anfangs speisten dort nur 20 bis 40 Schüler pro Tag.

Archivfoto: red

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