http://www.badisches-tagblatt.de/weihnachtsabo/index.html
Falsche Kriminalbeamte ergaunern große Geldsummen
Falsche Kriminalbeamte ergaunern große Geldsummen
23.08.2017 - 18:33 Uhr
Baden-Baden (red) - Zwei Bürger aus Baden-Baden sind in den vergangenen Tagen Opfer von falschen Kriminalbeamten geworden. Durch ihre Lüge ergaunerten sich die angeblichen Polizisten große Summen Bargeld. Wie die echten Beamten mitteilen, gaben sich die Täter am Telefon als Polizisten aus und erzählten ihren Opfern, dass sie im Fall einer kriminellen Bande ermitteln. Einzelne Mitglieder der Bande seien noch auf freiem Fuß und würden eine Gefahr für die Angerufenen darstellen.

Die Anrufer wiesen ihre Opfer außerdem an, niemandem etwas zu sagen und zu keiner anderen Person Kontakt aufzunehmen. Vermeintliche Glaubwürdigkeit verschafften sie sich, indem den Opfern die Telefonnummer der örtlichen Polizeidienststelle (07221)6800 oder des vermeintlichen Polizeinotrufs (0781)110 auf dem Display angezeigt wurde.

Vertrauen ausgenutzt

Die Unsicherheit und Angst, die sie mit ihrer Geschichte schürten, nutzten die Täter nun aus, um an das ersparte Bargeld ihrer Opfer zu kommen. Sie missbrauchten das Vertrauen der Angerufenen in die Polizei und gaukelten ihnen weiter vor, dass Banken zu unsicher seien und die Bankinstitute selbst den Kriminellen zum Opfer fallen könnten.

Täter holen Geld ab

Deshalb biete die "Polizei" an, das Geld solange zur Sicherheit aufzubewahren. Die Kriminellen forderten die Angerufenen auf, ihnen hohe Geldbeträge zu übergeben. Wenige Tage später klingelten die Täter dann tatsächlich bei ihren Opfern an der Haustür, um das Geld abzuholen. Diese händigten schließlich laut Polizei große Summen an die bandenmäßig organisierten Betrüger aus.

Die richtige Polizei bittet nun alle Personen, die bereits in Kontakt mit den vermeintlichen Betrügern standen, sich umgehend über den Notruf 110 mit ihr in Verbindung zu setzen. Angehörige und Freunde, gerade von älteren und hilfsbedürftigen Menschen, werden außerdem aufgefordert, auf diese bundesweite Masche in ihrem Bekanntenkreis hinzuweisen.

Symbolfoto: dpa

BeiträgeBeitrag schreiben 



Das könnte Sie auch interessieren

Seattle
--mediatextglobal-- Vom Super-Bowl-Starter zum Arbeitslosen: Quarterback Colin Kaepernick wartet weiter auf den Anruf eines Klubs.  Foto: dpa

16.08.2017 - 00:00 Uhr
Kaepernick auf dem Abstellgleis
Seattle (sid) - Footballprofi Michael Bennett hat nach den rechtsextremen Gewalttaten in Charlottesville aus Protest gegen Rassismus und Intoleranz die US-Nationalhymne boykottiert. Vor einem Jahr verhielt sich Colin Kaepernick (Foto: dpa) genauso, heute ist der Quarterback arbeitslos. »-Mehr
Pforzheim
Geld der Stadt verzockt

03.08.2017 - 00:00 Uhr
Aufarbeitung vor Gericht
Pforzheim (lsw) - Ein Skandal um Millionenverluste durch hochspekulative Zinswetten der Stadt Pforzheim wird juristisch aufgearbeitet. Vor dem Landgericht Mannheim müssen sich die frühere Oberbürgermeisterin Augenstein (Foto: av) und weitere Angeklagte verantworten. »-Mehr
Budapest
--mediatextglobal-- Ein Auftauchen oder Abtauchen? Ansichtssache! Die deutschen Schwimmer verbuchen ihre schlechteste Bilanz der WM-Geschichte - der Bundestrainer zieht ein positives Fazit.  Foto: dpa

31.07.2017 - 00:00 Uhr
DSV-Schwimmer am Tiefpunkt
Budapest (red) - Die deutschen Beckenschwimmer blicken auf eine Weltmeisterschaft voller Misserfolge, Missverständnisse und Missstimmung in Budapest zurück. Lediglich Franziska Hentke sorgte mit der Silbermedaille für den einzigen Lichtblick aus deutscher Sicht (Foto: dpa). »-Mehr
Stuttgart
Palmer warnt vor gespaltener Gesellschaft

31.07.2017 - 00:00 Uhr
Palmer: Buch über Flüchtlingskrise
Stuttgart (dpa) - Die Flüchtlingskrise hat nach Ansicht des prominenten Grünen-Mitglieds Boris Palmer die Republik gespalten. In wenigen Tagen will er sein Buch vorstellen: "Wir können nicht allen helfen. Ein Grüner über Integration und die Grenzen der Belastbarkeit" (Foto: dpa). »-Mehr
Karlsruhe
Über Kunst lässt sich trefflich streiten

26.07.2017 - 00:00 Uhr
"Das Fest": Tickets werden teurer
Karlsruhe (red) - Mehrheitlich entschied der Karlsruher Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag, den Eintrittspreis für "Das Fest" (Foto: av) auf zehn Euro zu verdoppeln. Zudem gab er grünes Licht für das Kunstprojekt von Markus Lüpertz an den Haltestellen der künftigen U-Bahn. »-Mehr
Ort des Geschehens
Größere Google Karte
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Die Temperaturen klettern laut Vorhersage im Laufe der Woche auf 16 Grad. Machen Ihnen die Temperaturschwankungen zu schaffen?

Ja.
Nein.
Ab und zu.

Wetter in Mittelbaden


Facebook


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen