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Verletztes Wildschwein muss erschossen werden
Verletztes Wildschwein muss erschossen werden
09.09.2017 - 18:42 Uhr
Karlsruhe (red) - Ungeeignetes Futter war offensichtlich die Ursache für die Verletzung eines Wildschweins im Wildgehege Rappenwört. Die Bache war in einen Röhrenknochen aus der Beinscheibe eines Rindes hineingetreten, den vermutlich Waldbesucher in das Gehege geworfen hatten.

Der ringförmige Knochen hatte sich dann über die Klauen des Wildschweins geschoben und dort festgesetzt. Die Folge: Der Lauf schwoll stark an und entzündete sich, was dem Tier extreme Schmerzen bereitete.

In Abstimmung mit der Leitenden Amtstierärztin der Stadt Karlsruhe wurde die Bache nun getötet. Ihr Frischling, so hoffen die Fachleute, wird hoffentlich von einer anderen Bache "adoptiert". Dieses Verhalten ist wohl auch in freier Wildbahn zu beobachten.

Füttern dürfen nur Fachleute

Ungeeignetes Futter wie Speiseabfälle und Süßigkeiten bis hin zu Plastikabfällen und Alufolie finden die Forstleute in letzter Zeit wieder vermehrt in den Tiergehegen. Aus diesem Grund hat das Forstamt ein generelles Fütterungsverbot erlassen, auf das auch mit Schildern hingewiesen wird.

Das Forstamt appelliert an alle Tierfreunde: Überlassen Sie das Füttern den Fachleuten. Geeignetes Futter kann gerne im Forstbetriebshof Rappenwört (am Parkplatz für das Naturschutzzentrum an der Hermann-Schneider-Allee) abgegeben werden und wird dann durch die Mitarbeitenden des Forstamtes an die Tiere verfüttert.

Symbolfoto: dpa

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