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Uhr wird eine Stunde zurückgestellt
Wieder auf Normalzeit: Der Sonntag ist eine Stunde länger - aber die Umstellung insgesamt umstritten. Foto: dpa
28.10.2017 - 19:04 Uhr
Leipzig (dpa) - In der Nacht zum Sonntag endet die Sommerzeit: Um drei Uhr morgens werden die Uhren um eine Stunde auf die mitteleuropäische Zeit (MEZ) zurückgestellt. Dass der Sonntag so eine Stunde länger ist, dürfte die meisten Menschen zwar nicht stören. Dennoch ist die Umstellung auf Sommerzeit im Frühjahr und auf Normalzeit im Herbst unbeliebt.

Viele Menschen leiden gesundheitlich darunter, weshalb seit Einführung der Sommerzeit 1980 auch regelmäßig über die Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert wird.

Fast drei Viertel der Deutschen plädieren nach einer aktuellen Umfrage der Krankenkasse DAK dafür, die Zeitumstellung abzuschaffen. Immerhin mehr als jeder fünfte - 22 Prozent - der rund 3.500 Befragten hatte wegen der Umstellung schon einmal körperliche oder psychische Probleme. Frauen haben mit 28 Prozent dabei im Vergleich zu Männern mit 16 Prozent fast doppelt so oft Schwierigkeiten damit.

Drei Viertel derjenigen, die unter der Zeitumstellung leiden, fühlen sich müde und schlapp. 60 Prozent haben Einschlafprobleme, und mehr als ein Drittel kann sich schlechter konzentrieren. Zwölf Prozent gaben sogar an, depressive Verstimmungen wahrgenommen zu haben. Jeder fünfte Berufstätige kam wegen der Umstellung schon einmal nicht pünktlich zur Arbeit.

Kritiker der Zeitumstellung führen außerdem ins Feld, dass diese ihren ursprünglichen Zweck nicht erfüllt. Eigentlich sollte das Vorstellen der Uhr im Frühjahr zum Energiesparen in der hellen Jahreszeit beitragen. Die Überlegung: Wenn sich der Tag um eine Stunde nach vorn "verschiebt", wird weniger Beleuchtung und damit weniger Strom verbraucht.

Nach Ansicht von Kritikern sind dadurch entstehende Energiespareffekte aber kaum nachweisbar.

Technisch ist die Zeitumstellung unproblematisch. Taktgeber für die Zeit sind in Deutschland die Atomuhren der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Über Sender werden die Signale übertragen, durch die sich die Funkuhren automatisch an die Zeitumstellung anpassen.

Foto: dpa

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