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Vogelgrippe: Martinsgänse deutlich teurer
Vogelgrippe: Martinsgänse deutlich teurer
11.11.2017 - 07:57 Uhr
Stuttgart (lsw) - Heute ist St.-Martins-Tag: Traditionell spazieren dann die Kinder mit Laternen durch die Dunkelheit. Eine Tradition ist aber auch die Zubereitung einer Martinsgans. Für diese müssen Verbraucher in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen.

Die Gänse kosten nach Angaben des Marktinformationsdienstes Eier & Geflügel im Bundesdurchschnitt aktuell 12,63 Euro pro Kilogramm und sind damit 24 Cent teurer als im Vorjahr. Der Wert ist aus Preisen ermittelt worden, die Landwirtschaftskammern und Bauernverbände zu Beginn der Saison meldeten. Schuld am Anstieg ist auch die Vogelgrippe, an der im Frühjahr viele Gänse erkrankten.

Die Regionen im Südwesten seien unterschiedlich stark von der Vogelpest betroffen gewesen, erklärt Klaus-Peter Linn vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft. Flächendeckend rechnet Linn aber nicht mit großen Preissprüngen für die Martinsgänse.

Landwirt Mayer aus Hirschberg im Nordosten von Baden-Württemberg berechnet für das Kilo Gänsefleisch immerhin 30 Cent mehr als im Vorjahr. 14,20 Euro kostet das Kilo bei ihm zu Beginn der Saison.

Die Haltung von Gänsen ist umstritten, der Deutsche Tierschutzbund spricht von "tierschutzwidrigen Bedingungen". Die Tierschützer raten daher, beim Kauf einer Martingans auf artgerechte Haltung der Tiere mit Freilauf zu achten und sich möglichst für Fleisch aus Deutschland zu entscheiden.

Foto: dpa

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