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Azubis im Land klagen über Situation in der Lehre
Azubis im Land klagen über Situation in der Lehre
17.11.2017 - 14:09 Uhr
Stuttgart (lsw) - Etwa ein Drittel der Auszubildenden im Land ist unzufrieden mit der Lehre. Das geht aus einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) hervor.

Die jungen Männer und Frauen starteten schon mit einer erheblichen Hypothek ins Berufsleben, die ihrer Motivation schade und ihre Chancen unter Umständen deutlich schmälere, heißt es in dem Ausbildungsreport 2017. Mehr als 43 Prozent der Befragten leisten demnach regelmäßig Überstunden. Damit liege der Südwesten deutlich über dem bundesweiten Wert. "Das ist eine erschreckende Zahl. Es geht darum, einen Beruf zu erlernen und nicht darum, gewinnbringend tätig zu sein."

Knapp über ein Drittel der jungen Leute bemängelte, dass es keinen betrieblichen Ausbildungsplan gebe. Und laut Umfrage übt mehr als jeder zehnte Azubi regelmäßig fremde Tätigkeiten aus. Beispielsweise müsse er das Auto des Chefs putzen.

BWIHK: Schulen nicht ausreichend berufsorientiert

Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) sieht einen maßgeblichen Grund für die teilweise Unzufriedenheit in der nicht ausreichenden Berufsorientierung an den allgemeinbildenden Schulen. Die Erwartungen stimmten häufig nicht mit den Erfahrungen im Alltag überein. "Der Abbruch der Lehre ist dann häufig die Korrektur einer falschen Berufsentscheidung", sagte der Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart, Johannes Schmalzl.

Symbolfoto: dpa

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