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Rastatt ist auf den Winter gut vorbereitet
Die neuen Silos stehen, der Winter kann kommen: Andreas Schmitt (zweiter von rechts) und sein Team sind bereit für den Einsatz gegen Schnee und Eis.  Foto: Stadt Rastatt
04.12.2017 - 07:48 Uhr
Rastatt (red) - Pünktlich zum Start in den Dezember hat der Winter Einzug gehalten. Die gute Nachricht für alle Fußgänger und Autofahrer: Die Technischen Betriebe der Stadt Rastatt sind gut vorbereitet auf Glätte und Schnee. Mehr als 120 Mitarbeiter, neun für den Winterdienst gerüstete Fahrzeuge und eine neue Salzsiloanlage stehen für die kalte Jahreszeit bereit.

Rund 100 Mitarbeiter der Technischen Betriebe sorgen tagsüber für sichere Straßen und Gehwege in der Barockstadt, abends und in den frühen Morgenstunden befinden sich 22 "Winterhelden" in Rufbereitschaft. Vorgeschrieben ist beim Winterdienst eine Hierarchie von Bundes-, Land- und schließlich kommunalen Straßen. Vorrang haben außerdem Hauptverkehrsstraßen wie die Straßen in der Rastatter Innenstadt oder die Oberwaldstraße, informiert die städtische Pressestelle. Die nächtlichen Einsätze konzentrieren sich außerdem auf Gefahrenstellen wie Brücken und Steigungen. Wegen kühler Winde über dem Wasser vereisen die Murgbrücken besonders schnell.

Den gefährlich glatten Brücken rückt das Team der Technischen Betriebe mit flüssiger Salzlösung zu Leibe. Diese "Sole" stammt aus der neuen Salzsiloanlage, die im November fertiggestellt wurde. Die neue Anlage ist mit einem vollautomatischen Sole-Erzeuger ausgerüstet, der 20000 Liter flüssige Salzlösung fasst.

Drei große Silos mit einem Fassungsvermögen von je 150 Tonnen stehen auf dem Stahlgerüst der neuen Anlage, daneben zwei Silos der alten Anlage mit einem Volumen von je 90 Tonnen. Insgesamt 630 Tonnen Salz kann die Siloanlage also für kalte Tage vorhalten. Derzeit lagern in der alten Salzhalle und den neuen Silos insgesamt 450 Tonnen Streusalz - die Technischen Betriebe sind damit bestens gerüstet für den Winter.

Dass das Wetter mitunter zu ungemütlichen Zeiten zum Streuen und Schneeschippen zwingt, kennen auch Hauseigentümer und Mieter. An Sonn- und Feiertagen müssen sie die öffentlichen Gehwege vor ihren Grundstücken bis 8 Uhr, wochentags bis 7 Uhr räumen und streuen. Fällt danach noch Schnee oder werden die Wege glatt, muss weiter geräumt und gestreut werden. Diese sogenannte Räum- und Streupflicht endet erst um 20 Uhr - nachzulesen in der "Satzung der Stadt Rastatt über die Verpflichtung der Straßenanlieger zum Reinigen, Schneeräumen und Bestreuen der Gehwege".

Foto: Stadt Rastatt

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