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Achtung Wild: Polizei gibt Tipps
Achtung Wild: Polizei gibt Tipps
04.12.2017 - 18:05 Uhr
Offenburg/Baden-Baden (red) - In den letzten Wochen kam es im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Offenburg vermehrt zu Unfällen mit Wildtieren. Die Polizei gibt deshalb Autofahrern Tipps, wie sie sich bei einer Begegnung mit einem Wildtier verhalten sollten.

Am Sonntagabend etwa hat ein querendes Reh auf der A5 zwischen Bühl und Achern einen Autofahrer zu einem folgenschweren Ausweichmanöver gezwungen. Der Wagen des 77-Jährigen prallte mehrfach gegen die Leitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt, am Mercedes entstand jedoch ein Schaden von rund 10.000 Euro.

Gerade jetzt im Winterhalbjahr, wenn die Dämmerung auf die Zeiten des Berufsverkehrs fällt, können jederzeit und überall Wildtiere auf der Straße auftauchen. Zwar sind besonders gefährdete Strecken oft mit dem Warnschild "Wildwechsel" versehen, doch besonders im Wald und an unübersichtlichen Stellen mit offenem Feld ist mit querendem Wild zu rechnen, informiert die Polizei.

Bremsen, hupen und abblenden

Deshalb gilt besonders in den Morgen- und Abendstunden: die Fahrbahnränder konzentriert im Auge behalten, Fuß vom Gas und jederzeit bremsbereit sein. Steht ein Tier neben der Fahrbahn, ist damit zu rechnen, dass es auch auf die Straße läuft. Sollte es dann tatsächlich auf der Fahrbahn stehen, gilt: bremsen, hupen und abblenden - keinesfalls aber gefährliche Ausweichmanöver in den Straßengraben oder gar auf die Gegenfahrbahn riskieren. Lässt sich der Zusammenprall mit dem Wild nicht mehr verhindern, ist es wichtig, das Lenkrad gut festzuhalten. Danach das Auto zum Stillstand bringen und unbedingt die Unfallstelle absichern.

Verletztem Tier nicht zu nahe kommen

Als nächsten Schritt sollten Autofahrer die Polizei über den Notruf 110 informieren. Unabhängig davon, ob das Tier verletzt oder getötet wurde, verständigen die Beamten den für die Unfallstelle zuständigen Jäger. Dieser versorgt dann das verletzte oder getötete Wild. Keinesfalls sollte man dem Tier zu nahe kommen, da es ohne Vorwarnung zu unkontrollierbaren und verletzungsbedingten Bewegungen kommen kann. Von der Polizei wird anschließend zur Schadensregulierung eine Bescheinigung ausgehändigt.

Symbolfoto: dpa

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