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Neue Friedhofssatzung tritt ab 2018 in Kraft
Neue Friedhofssatzung tritt ab 2018 in Kraft
06.12.2017 - 09:47 Uhr
Rastatt (ema) - Mit einer neuen, ab dem 1. Januar 2018 geltenden Friedhofssatzung will die Stadt Rastatt sowohl veränderten Bedürfnissen der Bevölkerung als auch Erfordernissen der Verwaltung gerecht werden. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss hat das kommunale Gesetz jetzt einhellig befürwortet.

Mit den Neuerungen ist es nun unter anderem möglich, die Nutzungsdauer von Kindergräbern zu verlängern. Angehörige haben künftig die Möglichkeit, ein Grab vorzeitig abräumen zu lassen und die Pflege vor Ablauf der Nutzungszeit einzustellen. Sind sogenannte Hinzubestattungen vorgesehen, sind die Angehörigen verpflichtet, die Grabstätte entsprechend den technischen Anforderungen abzuräumen. Muslimische Grabstätten sind in Rastatt zwar bislang schon möglich, wurden jetzt aber mit dem Hinweis auf religiöse Riten bezüglich der Bestattung und Grabpflege in die Satzung aufgenommen. Eingeflossen ist außerdem der Appell der Verwaltung, dass Grabmale, Einfassungen oder sonstige Ausstattungen "ohne ausbeuterische Kinderarbeit" hergestellt werden.

Gießkannen, Eimer und Werkzeuge sicher lagern

In den Vorschriften für das Verhalten auf dem Friedhof schreibt die Verwaltung jetzt vor, dass Gießkannen, Eimer, Werkzeuge und ähnliche Geräte nicht hinter den Grabmalen oder innerhalb des Friedhofs zu lagern sind, nur an den dafür vorgesehenen Plätzen. Auf Nachfrage begründete Kundenbereichsleiterin Tanja Poschadel diese Maßnahme mit Sicherheitsaspekten. Beim Heckenschnitt seien für die Mitarbeiter in der warmen Jahreszeit oft die grünfarbenen Gießkannen nicht zu erkennen, weshalb Verletzungsgefahr bestehe.

Foto: Mauderer

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