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Wrack wird untersucht
Wrack wird untersucht
16.12.2017 - 07:49 Uhr
Waldburg (lsw) - Nach dem Flugzeugabsturz mit drei Toten nahe Waldburg im Kreis Ravensburg soll das Wrack in den nächsten Tagen zur Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BfU) gebracht werden. Derzeit werde der Transport organisiert, sagte ein Sprecher der Bundesbehörde im niedersächsischen Braunschweig.

Es sei wichtig, dass die Flugzeugteile möglichst wenig bewegt würden, um weitere Beschädigungen zu vermeiden. Bei der BfU werde das Wrack dann in einem Hangar witterungsgeschützt ausgelegt, so dass die Experten dort weitere detailliertere Untersuchungen vornehmen könnten.

Warum das kleine Flugzeug am Donnerstagabend abstürzte, ist nach Angaben der Polizei weiterhin unklar. Die in Hessen gestartete Cessna war gegen 18.15 Uhr in einem nur schwer zugänglichen Waldstück bei Waldburg verunglückt.

Unternehmer unter Opfern

Drei Männer kamen ums Leben - unter den Opfern war auch der Thermen-Investor Josef Wund (79). Das bestätigte der Vorstand der gleichnamigen Stiftung, Christoph Palm. "Wir sind alle traurig und geschockt", sagte er. Auch die Unternehmensgruppe Wund zeigte sich erschüttert: "Fassungslos über diesen großen Verlust gilt unser tiefstes Mitgefühl der Familie unseres Gründers sowie den Angehörigen der weiteren Verstorbenen."

Neben dem Unternehmer kamen bei dem Unglück nach Polizeiangaben auch ein 45 Jahre alter Pilot aus dem österreichischen Vorarlberg sowie ein 49-Jähriger aus Wien ums Leben. Das Luftfahrt-Portal Austrian Aviation Net berichtete, unter den Opfern sei auch der Chef eines österreichischen Lufttaxi-Unternehmens. Die Polizei bestätigte das zunächst nicht.

Absturz im Sommer

Erst im Sommer war in der Region am Bodensee ein Kleinflugzeug abgestürzt. Eine Propellermaschine vom Typ Piper Malibu war im August mit zwei Menschen an Bord in Zürich gestartet und wenig später nahe der Insel Mainau ins Wasser gestürzt. Der 74 Jahre alte Pilot und seine 75 Jahre alte Partnerin - beide Schweizer Staatsangehörige - starben dabei. Die Ursache des Unglücks ist auch mehrere Monate später noch unklar, der Abschlussbericht der BfU liegt derzeit noch nicht vor.

Foto: dpa

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