http://www.badisches-tagblatt.de/Sportlerwahl/
Sicherer Umgang mit Silvesterkrachern
Sicherer Umgang mit Silvesterkrachern
28.12.2017 - 09:23 Uhr
Stuttgart (red) - Knalltraumen, Verbrennungen und andere schwere Verletzungen bis hin zum Tod - das können die Folgen von unsachgemäßem Gebrauch von Silvesterknallern sein. Mit Beginn des diesjährigen Verkaufs von Silvesterknallern am Donnerstag ruft die Polizei zum sicheren Umgang mit Böllern auf.

Neben dem unsachgemäßen Gebrauch birgt auch das Abbrennen illegaler, selbstgebastelter Böller Gefahren. Diese könnten demnach nicht nur zu Verletzungen führen, sondern sie seien auch strafbar, teilt die Polizei mit und weist auf ihre Broschüre hin, die über den sicheren Umgang mit Silvesterböllern informiert.

Im schlimmsten Fall droht eine Freiheitsstrafe

Die polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes warnt davor, Silvesterknaller aus dem Ausland zu kaufen. Diese seien möglicherweise ungeprüft und damit in Deutschland nicht nur verboten, sondern unter Umständen sogar lebensgefährlich. Auch das selber Basteln von Böllern sei nicht nur strafbar, sondern ebenfalls lebensgefährlich. Schon geringste thermische oder mechanische Einwirkungen könnten bei solch selbstgebastelten Böllern zu einer Explosion führen. Dabei drohe eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.

Böllern nur an zwei Tagen erlaubt

Wie das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft mitteilt, dürfen Silvesterfeuerwerkskörper nur am 31. Dezember 2017 und am 1. Januar 2018 gezündet werden. In manchen Gemeinden bestehen weitere zeitliche Einschränkungen für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern. In bestimmten Teilen einer Gemeinde kann das Zünden auch komplett verboten sein. In unmittelbarer Nähe von Kinder- und Altenheimen, Krankenhäusern und Kirchen sowie von besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen wie zum Beispiel Fachwerkhäusern oder Holzlagern sind Silvesterfeuerwerke generell untersagt.

Tipps der Polizei zum sicheren Umgang

Silvesterfeuerwerk nur in regulären Geschäften kaufen

Gebrauchsanleitung lesen und diese einhalten.

Nur Feuerwerkskörper verwenden, die optisch keine Mängel erkennen lassen. Fehlgezündete Feuerwerkskörper und Blindgänger nicht wieder anzünden, sondern entsorgen.

Feuerwerkskörper nur auf ebenen und freien Flächen abbrennen.

Immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Personen und Gebäuden einhalten.

Sind an Feuerwerkskörpern Hilfsmittel zum sicheren Stand wie etwa Klappfüße vorhanden, sollte diese genutzt werden.

Zum Abschuss von Raketen geeignete "Rampen" zum Beispiel schwere Flaschen verwenden.

Äste, Balkone oder andere Hindernisse dürfen nicht in der Flugbahn der Feuerwerkskörper sein.

Das Abbrennen von Feuerwerk in geschlossenen Räumen ist verboten.

Funktioniert das Feuerwerk nicht, mindestens 15 Minuten warten und sich in dieser Zeit nicht nähern. Danach kann es zum Beispiel in einen mit Wasser gefüllten Eimer gelegt und anschließend im Hausmüll entsorgt werden.

Das Informationsblatt der Polizei zum sicheren Umgang mit Silvesterfeuerwerk kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden: http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/225-umgang-mit-silvesterfeuerwerk/

Foto: Polizei

BeiträgeBeitrag schreiben 



Das könnte Sie auch interessieren

Gaggenau
--mediatextglobal-- Michael Brecht ist Vorsitzender des Daimler-Gesamtbetriebsrats und Betriebsratsvorsitzender des Mercedes-Benz-Werks Gaggenau. Foto: Oswald-Fotodesign

28.12.2017
Gelassener Blick auf 2030
Gaggenau (tom) - Das Mercedes-Benz-Werk ist hervorragend ausgelastet, die Arbeitsplätze sind vorerst gesichert, freut sich Betriebsratsvorsitzender Michael Brecht. Im Interview mit BT-Redakteur Thomas Senger blickt er unter anderem auf die Herausforderung E-Mobilität (Foto: Oswald). »-Mehr
Frankfurt
--mediatextglobal-- Thomas Schmidt. Foto: SBFV

28.12.2017
DFB-Neubau für 150 Millionen Euro
Frankfurt (red) - Anfang Dezember beschloss der Deutsche Fußball-Bund auf seinem außerordentlichen Bundestag Historisches - einen Neubau für 150 Millionen. Zudem wurde der Grundlagenvertrag zwischen dem DFB und DFL abgenickt, auch von SBFV-Präsident Schmidt (Foto: SBFV). »-Mehr
Gernsbach
Friseur denunziert Reichentaler Priester bei Gestapo

28.12.2017
Friseur denunziert Pfarrer
Gernsbach (red) - Der Reichentaler Dorfpfarrer hat sich 1936 nach einer Predigt gegenüber der Gestapo verantworten müssen. Der Friseur hatte ihn denunziert. In der dreiteiligen Serie beleuchtet Friedbert Zapf die Verfolgung der Murgtäler Pfarrer durch die Nazis (Foto aus Reichental: Archiv Zapf). »-Mehr
Rastatt
--mediatextglobal-- Alle Gebäude ´miterlebe´, die in den vergangenen 38 Jahren in Rastatt gebaut wurden: Harald Wiegand (links).  Foto: Stadt

28.12.2017
"Möglichmacher" im Ruhestand
Rastatt (red) - 38 Jahre hat er die Bauvorhaben der Stadt Rastatt begleitet, von der Ansiedlung des Mercedes-Benz-Werks bis hin zum Kino. Vielen Rastattern hat er ihre Bauvorhaben ermöglicht. Nun geht Harald Wiegand, Leiter des Kundenbereichs Baurecht, in den Ruhestand (Foto: Stadt). »-Mehr
Rastatt / Baden-Baden / Bühl / Gaggenau
Wiedersehen mit Freunden und Familie

24.12.2017
Partystimmung schon am Morgen
Rastatt/Baden-Baden/Bühl/Gaggenau (red) - Dem Trubel zu Hause entfliehen, alte Bekannte treffen oder sich mit einem Glas Sekt oder einem Glühwein auf Weihnachten einstimmen: Für viele ist es Tradition, sich am Vormittag des 24. Dezembers in den Innenstädten zu treffen (Foto: av). »-Mehr
Ort des Geschehens
Größere Google Karte
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Die UEFA vergibt die Fußball-Europameisterschaft der Männer 2024 entweder an Deutschland oder die Türkei. Sollte Deutschland nach der Weltmeisterschaft 2006 erneut Ausrichter sein?

Ja.
Nein.
Die Türkei soll erstmals eine EM ausrichten dürfen.
Ich interessiere mich nicht für Fußball.


www.los.de/los-rastatt/lrs/
Wetter in Mittelbaden


Facebook


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen