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Hochwasser und Verkehrsstörungen
Hochwasser und Verkehrsstörungen
04.01.2018 - 13:46 Uhr
Stuttgart (lsw) - An den Flüssen, auf den Straßen und auf den Schienen in Baden-Württemberg sind noch immer die Folgen des Sturmtiefs "Burglind" zu spüren - und das wohl noch länger. Die Prognosen versprechen kaum Besserung der Wetterlage: Meteorologen warnten am Donnerstag vor Dauerregen und Tauwetter im Gebirge. Die Flüsse im Land bekommen dadurch reichlich Zulauf.

Wegen Hochwassers sperrten die Behörden den Neckar zwischen Mannheim und Heilbronn bis auf Weiteres für die Schifffahrt. "Das Hochwasser ist nicht dramatisch, hat aber Auswirkungen", sagte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts in Heidelberg. Auf dem Rhein wurde die Strecke bis in den Bereich Karlsruhe-Maxau für kleinere Schiffe gesperrt. In vielen Landesteilen blieben zudem Kreis- und Landstraßen in der Nähe von Bächen und Flüssen gesperrt.

Einschränkungen im Zugverkehr

Am Donnerstag waren zudem nicht alle Strecken der Bahn von den Spuren des Sturms befreit. Von Windböen umgeknickte Bäume dürften nach Angaben der Bahn wohl noch mehrere Tage den Zugverkehr blockieren. Auf Strecken, denen "Burglind" am Mittwoch schwer zugesetzt hatte, wie etwa zwischen Freudenstadt und Eutingen im Gäu, rollt bis Freitag (17 Uhr) kein Zug. Die Strecke zwischen der Schwarzwaldbahn im Abschnitt Villingen und Hornberg bleibt voraussichtlich bis Samstag, 6. Januar, gesperrt. Weitere Einschränkungen gab es laut Bahn bei dem Streckenabschnitt Hornberg–Hausach, der von Zügen seit dem Nachmittag wieder eingleisig befahrbar ist. Auch zwischen Rottweil und Villingen fahren die Züge wieder.

Mehr Zeit bei Bahnreisen einplanen

Ein Ersatzverkehr mit Bussen stehe noch nicht für jede ausgefallene Verbindung zur Verfügung, sei aber geplant, kündigte das Unternehmen an. In jedem Fall sollte mehr Reisezeit eingeplant werden.

Skilifte im Schwarzwald außer Betrieb

Auch Wintersport-Fans machte "Burglind" einen Strich durch die Rechnung: Die Loipen des Nationalparks blieben auch am Donnerstag noch geschlossen. Die Langlaufstrecken würden noch von umgestürzten Bäumen und abgerissenen Ästen befreit, hieß es in einer Mitteilung der Betreiberg. Nur die Hälfte der Lifte am Feldberg und alle Lifte an der Schwarzwaldhochstraße waren am Donnerstag wegen schlechter Witterung nicht in Betrieb.

Unwetterwarnung für den Schwarzwald

Auch in den Tagen nach dem Unwetter soll es laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) weiter kräftig regnen. Die Meteorologen gaben am Donnerstag erneut eine Warnung für die Bergregionen im Schwarzwald und im Allgäu heraus. Dort sollten bis in die Nacht hinein stellenweise 70 bis 120 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Gleichzeitig könnten in Gipfellagen wieder bis zu zehn Zentimeter Neuschnee fallen. Autofahrer müssten am Freitagmorgen mit Schneeglätte und gefrierender Nässe rechnen.

Im oberen Schwarzwald wurden laut DWD am Donnerstag erneut schwere Sturmböen erwartet, auf dem Feldberg Orkanböen mit Spitzen von 120 Kilometern pro Stunde. Der Wind sollte am Freitag nachlassen, jedoch könnten überall im Land noch vereinzelt Böen um 50 Stundenkilometer auftreten, in den Bergen auch Schneeverwehungen.

Foto: dpa

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