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Gesundheitsamt erinnert an Grippeimpfung
Gesundheitsamt erinnert an Grippeimpfung
08.01.2018 - 11:04 Uhr
Rastatt (red) - Das Gesundheitsamt macht darauf aufmerksam, dass die jährliche Grippewelle begonnen hat und empfiehlt, sich jetzt kurzfristig noch impfen zu lassen. Derzeit steigt die Zahl der Erkrankungen in Baden-Württemberg und in benachbarten Regionen und Ländern wie Frankreich oder der Schweiz deutlich an, auch im Landkreis Rastatt gibt es erste Erkrankungsfälle, heißt es in einer Pressemitteilung.

Influenzaviren können sowohl direkt über Tröpfcheninfektion beim Niesen oder Husten, als auch indirekt über Gegenstände, zum Beispiel über Türgriffe, übertragen werden. Sie breiten sich da besonders leicht aus, wo sich viele Menschen versammeln, etwa in Verkehrsmitteln, in Schulen, Gemeinschaftseinrichtungen, größeren Arbeitsstätten oder Kaufhäusern, aber auch bei Veranstaltungen, wie sie gerade in der bevorstehenden Fastnachtszeit häufig sind.

Bei den jährlich in unterschiedlicher Intensität auftretenden Grippewellen wird meist ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung infiziert, so dass es zu vielen Erkrankungen kommt, die zum Teil schwer verlaufen können. Gerade Menschen mit erhöhtem Risiko, wie Ältere, chronisch Kranke und Schwangere sowie Personen in der Krankenversorgung oder mit starkem Publikumsverkehr sollten daher - soweit noch nicht erfolgt - die Impfung jetzt noch in Betracht ziehen, heißt es.

Impfstoff im Allgemeinen gut verträglich

Die Grippeschutzimpfung ist in Baden-Württemberg ohne Einschränkungen öffentlich empfohlen, heißt es weiter. Nach der Impfung benötigt der menschliche Körper etwa zehn bis 14 Tage, um einen Schutz gegen die Influenzaviren aufzubauen. Der Impfstoff sei im Allgemeinen gut verträglich.

Die Impfung werde durch die Krankenkassen übernommen und erfolgt durch den Hausarzt. Weitere Information gibt es beim Landratsamt Rastatt, Gesundheitsamt, unter der Telefonnummer (0 72 22) 3 81 23 07 oder 3 81 23 00.

Symbolfoto: dpa

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Von Wilhelm S. Hoeh am Dienstag, 09.01.2018 um 10:22 Uhr
Gesundheitsamt erinnert an Grippeimpfung
Besonders Menschen ab 65 Jahren wird die Impfung gegen die sogenannte „echte Grippe“ empfohlen.
Dennoch ist gerade bei ihnen nur jeder Vierte durch die Impfung wirklich geschützt, wie eine Studie der Med Uni Wien (2017)zeigt.
Von 23,4 Prozent Wirksamkeit in der Altersgruppe ab 65 ist dort die Rede.
Bei den Jüngeren hat die Impfung knapp jeden und jede Zweite geschützt.
Die Studienautoren sprechen deshalb von einer „suboptimal performance“.
Außerdem laufen Forschungsprojekte, um die Wirkung des Influenzaimpfstoffs speziell bei älteren Menschen zu verbessern. Ihr Immunsystem spricht nicht mehr so stark auf Impfungen an, weshalb höhere Dosen eine Lösung sein könnten. Diese These ist aber bisher nicht erwiesen.
Ein aktuelle spanische Studie zeigt nun, dass bei erkrankten Senioren mit mindestens vier Impfungen in Jahresfolge der Schutz vor einer leichten Grippe im Mittel um 30 Prozent höher ist als bei über 1.800 Ungeimpften einer Kontrollgruppe. Der Schutz vor einem Krankenhausaufenthalt war sogar um 74 Prozent, vor einem tödlichen Verlauf um 70 Prozent höher.
Das bedeutet, dass regelmäßige Impfungen gegen Grippe Sinn haben können.
Insbesondere bei älteren Menschen wirken Impfungen besser, wenn sie nicht in den Muskel, sondern unter die Haut verabreicht werden. In den oberen Hautschichten befinden sich viele Zellen des angeborenen Immunsystems, die auch im Alter noch gut auf eine Impfung ansprechen.

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