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Aufräumarbeiten nach Hochwasser
Aufräumarbeiten nach Hochwasser
08.01.2018 - 16:35 Uhr
Karlsruhe/Rastatt (lsw/red) - Die Lage in den von Unwetter und Hochwasser im Südwesten betroffenen Gebieten entspannt sich zusehends. "Die Pegelstände fallen allerorten", sagte am Montag ein Sprecher der Hochwasser-Vorhersage-Zentrale (HVZ) Baden-Württemberg. Auch der Deutsche Wetterdienst gibt für die kommenden Tage Entwarnung: "Es bleibt überwiegend trocken."

Fünf Tage nach dem Sturmtief "Burglind" waren vielerorts Aufräumarbeiten im Gange und Nachwirkungen zu spüren: Noch immer sind einige Bahnstrecken im Schwarzwald gesperrt.

Höllentalbahn rund zwei Wochen gesperrt

So musste wegen einer Oberleitungsstörung der Bahnverkehr auf einer Nebenstrecke der Gäubahn zwischen Freudenstadt und Eutingen im Gäu bis Montagnachmittag ruhen. Auf der Drei-Seen-Bahn dürften zwischen Seebrugg und Titisee bis Mittwochabend keine Züge fahren. Die Höllentalbahn bei Löffingen/Donaueschingen muss wegen eines Hangrutsches und einer Gleisunterspülung nach Schätzung der Bahn sogar etwa zwei Wochen gesperrt bleiben. Betroffen sind täglich mehr als 1.000 Reisende, die nun mit Bussen zum Ziel kommen.

"Rastatt ist glimpflich davongekommen"

4,30 Meter an der Murg und 7,30 Meter am Rhein: Das waren in den vergangenen Tagen die Höchststände der beiden Flüsse. Doch Feuerwehrkommandant René Hundert resümiert: "Rastatt ist glimpflich davongekommen." Der Rhein habe zwar mit einem Pegel von 6,43 Metern faktisch immer noch Hochwasser, gefährlich sei die Situation aber derzeit nicht mehr. Und die Murg fließt mittlerweile wieder friedlich vor sich hin, so Thorsten Gerbert vom städtischen Tiefbau. Die Mitarbeiter der Technischen Betriebe sind derweil mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Rund 15 Mann sind unterwegs, reinigen die Retentionsflächen und befreien betroffene Straßen vom Schlamm, teilt die Stadtverwaltung mit. Manche Straßenabschnitte wie die Unterführung in der Finkenstraße sind derweil noch gesperrt, weil sie noch leicht überflutet sind.

Schiffe warten auf Weiterfahrt

Indessen fallen überall im Land die Pegelstände. So wurde für den späteren Montagnachmittag am Rhein-Pegel bei Karlsruhe-Maxau ein Unterschreiten des für die Schifffahrt relevanten Wasserstandes von 7,50 Metern erwartet. Wenn dies der Fall ist, dürfen zwischen Iffezheim und Germersheim wieder Schiffe fahren. Der Schiffsverkehr wird über diesem Wert eingestellt, unter anderem, um vom Hochwasser aufgeweichte Dämme nicht noch durch Wellenschlag zu belasten.

Foto: Vetter

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