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Flugzeugabsturz bei Philippsburg
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23.01.2018 - 17:49 Uhr

Oberhausen-Rheinhausen (lsw) - Bei einem Zusammenstoß eines Sportflugzeuges mit einem Rettungshubschrauber in der Luft sind am Dienstag im Kreis Karlsruhe vier Männer ums Leben gekommen. Bei den Toten handelt es sich um die beiden Piloten des Hubschraubers sowie die zwei Insassen des Sportflugzeugs, teilten Sprecher der Deutschen Luftrettung (DRF) sowie der Polizei mit.

Das Unglück ereignete sich nach Polizeiangaben gegen Mittag in der Nähe von Oberhausen-Rheinhausen zwischen dem Ortsteil Rheinhausen und dem Erlichsee. Die beiden Maschinen kollidierten in der Luft und stürzten auf umliegende Felder. Wrackteile fielen in den See und waren weiträumig in dem Gebiet verstreut. "Wir haben es mit einem großen Trümmerfeld zu tun, sagte ein Sprecher der Polizei.
Rettungskräfte und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort, auch zwei Polizeihubschrauber und ein Boot waren im Einsatz. Im See und drumherum wurde nach Wrackteilen gesucht. Die Feuerwehr war noch Stunden nach dem Unglück damit beschäftigt, die rauchenden Wrackteile zu löschen. Alleine elf Fahrzeuge kümmerten sich um den Nachschub mit Löschwasser, sagte der Sprecher der Kreisfeuerwehr, Edgar Geißler. Auch Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden eingeschaltet. "Es ist ein schreckliches Ereignis, man kann das noch gar nicht einschätzen", sagte der Bürgermeister der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen, Martin Büchner.

Ursache noch unklar
Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war am Abend noch völlig unklar. Nach Angaben der DRF, zu der der Hubschrauber gehörte, war der Helikopter auf einem Trainingsflug und vom Baden-Airpark aus gestartet. Dorthin hätte er nach dem Trainingsflug eigentlich auch zurückkehren sollen. "Die DRF Luftrettung ist durch den tragischen Unfall zutiefst betroffen und trauert um die Verstorbenen", hieß es von dort. Das Sportflugzeug war auf dem Weg von Basel nach Speyer gewesen.

Der Rettungshubschrauber war laut DRF vom Baden-Airpark aus gestartet. es handelt sich jedoch nicht um den Rettungshubschrauber Christoph 43, der dort seit 2016 stationiert ist. Denn zudem betreibt die DRF im Baden-Airpark ihr Operation-Center. Dort wartet die Luftrettung ihre bundesweit mehr als 50 Hubschrauber. Die Maschine war von Söllingen aus zu einem Überprüfungsflug gestartet.

Das Kleinflugzeug der Marke Piper stamme von einer Flugschule in Basel und sei auf dem Weg nach Speyer gewesen.

Foto: dpa

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