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Im Rastatter Norden rumort es
Im Rastatter Norden rumort es
11.02.2018 - 10:22 Uhr
Rastatt (dm) - Anwohner des Berliner Rings und der Baldenaustraße im Rastatter Norden klagen über zunehmenden Lkw-Verkehr durch ihr Wohngebiet. Immer mehr Lärm, schwere Laster, Zunahme an Feinstaub - und damit ein "großer Verlust an Lebensqualität" werden von den Betroffenen festgestellt. Protest wird laut, verbunden mit Forderungen: Man hat sich an OB Hans Jürgen Pütsch gewandt, Flugblätter verteilt, und nun erreicht die Sache auch den Gemeinderat. Stadtrat Joachim Fischer (SPD) hat die Stadtverwaltung gebeten, in einer der nächsten Sitzungen über den Sachverhalt zu informieren.

Im Flugblatt wird gefordert: Ein Durchfahrtsverbot für schwere Lkw in Berliner Ring und Baldenaustraße, eine oder besser zwei Querungsmöglichkeiten für Fußgänger, um gefahrlos über die Straße zu kommen, und ein Tempolimit von 30 km/h im Kurvenbereich Berliner Ring/Baldenaustraße. Schließlich gebe es für den Schwerlastverkehr den Tunnel (Nordwestumfahrung). Man könne damit leben, dass bei Tunnelsperrung die Umleitung über das betreffende Gebiet führt. Dies dürfe indes keine Dauerlösung sein. Für die Bewohner ist klar, wie einer der Betroffenen, Olaf Bläsen, im BT-Gespräch sagt, dass das Benz-Werk Adressat vieler Lkw-Fahrten ist. Feststellung: Während des 24-Stunden-Streiks neulich sei es "herrlich ruhig" gewesen.

Stadt verweist auf andere Messergebnisse

Bei der Stadt sieht man die Sache offensichtlich anders. Dort will man zwar nicht ausschließen, dass durch die Baustellen am Knotenpunkt B3/36/462 und anschließend auf der Autobahn "wieder zusätzlicher umfahrender Verkehr entstehen kann". Prinzipiell aber hält man die Lkw-Frequenz dort für gering, weshalb auch ein Grund für die Anordnung eines Durchfahrtsverbots fehle. Das hätten 24-Stunden-Messungen über jeweils eine Woche in Juli, August und November vergangenen Jahres in der Baldenaustraße ergeben, wonach Lkw nur bis zu 0,9 Prozent des Gesamtverkehrs ausmachten. Das Anliegen sei also "aufwendig geprüft" worden, man betrachte die Angelegenheit somit als abgeschlossen. Nicht aber die Angesprochenen: Als Anwohner, so Olaf Bläsen, wisse man: "Diese Angaben können nicht stimmen."

Symbolfoto: dpa

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