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Südwesten bei Gästen aus dem In- und Ausland immer beliebter
Südwesten bei Gästen aus dem In- und Ausland immer beliebter
16.02.2018 - 19:09 Uhr
Stuttgart (lsw) - Der Tourismus in Baden-Württemberg brummt. Die Branche verbuchte sowohl bei den Übernachtungen als auch bei den Gästezahlen neue Spitzenwerte. Es sei das siebte Rekordjahr in Folge gewesen, sagte der zuständige Minister Guido Wolf (CDU) am Freitag in Stuttgart.

Zugleich mahnte er an, sich nicht auf den Erfolgen auszuruhen. Die Digitalisierung mache auch vor dieser Branche nicht halt.

Statistik: Die Zahl der Übernachtungen stieg 2017 um 1,7 Prozent auf 52,9 Millionen und bei den Ankünften wurde ein Zuwachs von 3,1 Prozent auf 21,6 Millionen verzeichnet, wie Wolf mitteilte. Die positive Entwicklung war dabei sowohl auf den Inlands- als auch auf den Auslandstourismus zurückzuführen.

Nach Angaben der Statistiker gab es im vergangenen Jahr 16,5 Millionen Ankünfte und 41,5 Millionen Übernachtungen von Gästen aus Deutschland. Die 5,1 Millionen internationalen Gäste buchten bei den Hotels, Pensionen oder Campingplätzen 11,4 Millionen Übernachtungen. Bei den Inlandsgästen betrug der Zuwachs somit 3,1 und bei den Auslandsgästen 3,0 Prozent.

Herkunftsländer: Im Südwesten wurden weniger Übernachtungen von Gästen aus Großbritannien gezählt. Ihre Anzahl ging um 3,5 Prozent auf 499.557 Menschen zurück, wie Carmina Brenner, Chefin des Statistischen Landesamtes mitteilte. Eine Ursache sei wohl die Abwertung des englischen Pfunds in den letzten Monaten. Dadurch wurden Reisen der Briten in die Euro-Länder teurer. Auch die Anzahl der Niederländer, die übernachteten, ging minimal zurück. Hier stehe der Südwesten in starker Konkurrenz mit Österreich und der Schweiz, sagte Andreas Braun, Chef der Tourismus Marketing GmbH. Die meisten Auslandgäste, die über Nacht blieben, kamen mit 2,4 Millionen Personen aus der Schweiz.

Digitalisierung: Die sozialen Netzwerke verändern das Buchungsverhalten der Gäste. Eine Rolle spiele die Frage, wie man beispielsweise beim Fotodienst Instagram am besten punkten könne, sagte Wolf weiter. Das Angebot müsse verstärkt darauf ausgerichtet werden. Tourismus-Chef Braun verwies darauf, dass beispielsweise die Burg Hohenzollern ein sehr beliebtes Motiv sei. Und die Gäste erwarteten immer mehr freies WLAN. Im ländlichen Raum sei das schon an der einen oder anderen Stelle ein Problem.

Foto: dpa

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