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Verwaltung holt Bürger ins Boot
Lebensgroße Figuren wie diese von der Künstlerin Christel Lechner könnten den Platz aufwerten. Foto: Liebig
23.02.2018 - 20:24 Uhr
Bühl (red) - Die Sanierung von Kirch- und Marktplatz verläuft nach Plan. Ein erstes Teilstück zwischen der Kirche St. Peter und Paul und der Bühlot ist bereits neu gepflastert (wir berichteten). Bei Detailfragen der Gestaltung will die Stadtverwaltung jetzt die Bevölkerung mit ins Boot holen. Interessierte sind am kommenden Dienstag, 27. Februar, um 18 Uhr zu einer Veranstaltung in den Friedrichsbau eingeladen.

Um eine möglichst hohe Akzeptanz zu erzielen, will die Verwaltung die Bürger in die Gestaltung einbeziehen. Barbara Thévenot, Abteilungsleiterin Stadtentwicklung, wirbt für die geplante Veranstaltung, bei der sich die Teilnehmer "innovativ einbringen können, um für den Kirch- und Marktplatz mehr Aufenthalts- und damit Lebensqualität zu erzielen".

Die Verwaltung stellt an diesem Abend mögliche Gestaltungselemente vor, um den in drei Zonen unterteilten Platz aufzuwerten. Vorgesehen sind eine Aufenthaltszone am Kiosk und dem künftigen Standort des Narrenbrunnens - möglicherweise mit einer Außenbewirtung -, eine Markt- und Festzone sowie eine Ruhezone entlang der Bühlot. "Die unterschiedlichen Nutzungen ziehen auch unterschiedliche Gestaltungen mit sich", erklärt Thévenot. Sie kann sich Sitz- und Liegemöglichkeiten auf dem nach wie vor autofreien Kirch- und Marktplatz ebenso vorstellen wie Spielgeräte oder auch künstlerische Elemente wie etwa lebensgroße Figuren.

"Wir möchten erfahren, was die Bürger wollen. Schließlich sollen sie sich auf dem zentralen Platz der Stadt wohlfühlen", betont Schnurr. Diese Anregungen und Wünsche sollen aufgenommen werden, wenn die Planungen zur Möblierung des Platzes von der Stadtverwaltung konkretisiert und abschließend dem Gemeinderat vorgelegt werden. Seiner endgültigen Bestimmung kann der Kirch- und Marktplatz voraussichtlich im Oktober übergeben werden.

Foto: Liebig

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