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Zähneklappern im Dauerfrost
Zähneklappern im Dauerfrost
27.02.2018 - 17:05 Uhr
Stuttgart (lsw) - Nach tagelanger Eiseskälte blicken vor allem Frostbeulen sehnsüchtig gen Wochenende: "Es wird auf jeden Fall wärmer", sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Dienstag in Stuttgart. Aber mit dem Sonnenschein ist dann erstmal Schluss. Schnee in den Bergen und Regen im Flachland sollen sich landesweit ausbreiten.

Etwa sieben Grad im Rheintal und drei Grad in den Gebirgen seien am Samstag möglich. Bis dahin heißt es aber nochmal Zähne zusammenbeißen: Der Februar verabschiedet sich am Mittwoch mit bis zu minus 18 Grad Celsius.

In der Nacht zum Dienstag wurden bereits Werte von bis zu minus 17 Grad in Lenzkirch im Schwarzwald gemessen. Der Frost ließ etwa in Bad Urach (Kreis Reutlingen, Foto: dpa) den Wasserfall erstarren. Dann sei aber vorerst Schluss mit dem Kälteeinbruch, sagte Schuster. Über Frankreich zieht laut Prognosen ab Mitte der Woche wieder milde Luft auf und erreicht spätestens am Donnerstag die Grenzregion - allerdings mit Schnee im Schlepptau.

Pannenhelfer im Dauereinsatz

Zunächst hielten sich die Auswirkungen des eisigen Intermezzos auf den Verkehr im Südwesten noch in Grenzen, wie Polizeisprecher in mehreren Regionen am Dienstag sagten. Größere Unfälle und Behinderungen blieben demnach aus.

Pannenhelfer hatten indes jedoch alle Hände voll zu tun. Wie der ADAC am Dienstag mitteilte, rückte die Straßenwacht allein in Württemberg am Montag 2.610 mal zu Hilfseinsätzen aus - der bisher höchste Wert in diesem Jahr. Im Vorjahr war demnach der 23. Januar mit 2.600 Einsätzen der Tag mit den meisten Hilfen in Württemberg. An einem milden Wintertag sind es demnach rund 700 Einsätze.

"Hauptursache für die Pannen sind schwache oder defekte Batterien sowie eingefrorene Kühlsysteme", sagte Michael Prelop, Bereichsleiter für Württemberg bei der ADAC Straßenwacht. "Aktuell haben wir alle verfügbaren Fahrer im Einsatz."

Schiffe können fahren

Auf dem Neckar hat sich eine Eisschicht gebildet, wie das Schifffahrtsamt in Stuttgart mitteilte. Für Schiffe sei das bisher aber noch unbedenklich. An Wehren und Schleusen seien vorsorglich Heizanlagen in Betrieb genommen worden, die das Eiswasser von den Dichtungen fernhalten sollen. Auf die Rheinschifffahrt habe die Kälte noch keinen Einfluss, teilte die zuständige Behörde in Mannheim mit.

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