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Einnahmen durch Verkehrssünder steigen
Einnahmen durch Verkehrssünder steigen
03.03.2018 - 08:10 Uhr
Stuttgart(lsw) - Zu schnell gefahren? Keinen Parkschein gezogen? Die Erträge aus Bußgeldern von Verkehrssündern sind in den Städten in Baden-Württemberg teilweise gestiegen. Der Gemeindetag wies in Stuttgart darauf hin, dass es bei den Sanktionen um ein Fehlverhalten Einzelner gehe.

"Die Kommunen richten daher unserer Meinung nach ihre Haushalte nicht auf Einnahmen aus Bußgeldern aus", erklärte eine Sprecherin. Ein ADAC-Sprecher sagte, die Überwachung sei notwendiger Bestandteil der Arbeit an der Verkehrssicherheit und sollte vorwiegend in Bereichen durchgeführt werden, wo besonders viele Unfälle passierten. So sah die Bußgeld-Entwicklung in ausgewählten Städten aus:

STUTTGART: In der Landeshauptstadt stiegen die Einnahmen aus der sogenannten Parkraumüberwachung leicht. 2017 waren es 11,67 Millionen Euro - nach 11,38 Millionen Euro im Jahr davor. Hintergrund der Zunahme sei eine stärkere Überwachung in Gebieten mit Anwohnerparken. Tempokontrollen brachten im vergangenen Jahr 11,13 Millionen Euro - nach 11,28 Millionen Euro im Jahr 2016. Grund für den Rückgang war unter anderem die Abschaltung von zwei Blitzanlagen wegen Fahrbahnsanierungen.

KARLSRUHE: In der badischen Stadt brachte die Überwachung des ruhenden Verkehrs im vergangenen Jahr 3,7 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 3,2 Millionen Euro, wie ein Sprecher mitteilte. Ein Grund: 2016 habe es nicht besetzte Stellen in diesem Bereich gegeben. Die Einnahmen aus Tempoverstößen blieben mit jeweils rund 8,3 Millionen Euro in beiden Jahren konstant.

TÜBINGEN: Die Bußgeldeinnahmen in Tübingen aus dem ruhenden Verkehr gingen 2017 auf 821.608 Euro zurück. Im Jahr zuvor waren es noch 950.509 Euro gewesen. In Tübingen gibt es den Angaben zufolge 20 stationäre Blitzer. Die Erträge aus der Überwachung der fahrenden Autos beliefen sich 2017 auf 2,08 Millionen Euro nach 1,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

FREIBURG: Temposünder sorgten in Freiburg im Jahr 2016 für 6,2 Millionen Euro in der Stadtkasse. Die Überwachung des ruhenden Verkehrs brachte weitere 3,3 Millionen Euro ein. Die Zahlen für 2017 lagen noch nicht vor.

MANNHEIM: Raser und Falschparker sorgten in Mannheim 2016 gleichfalls für hohe Zuflüsse: Die Erträge aus dem ruhenden Verkehr betrugen 5,1 Millionen Euro, die aus dem fließender Verkehr machten 2,4 Millionen Euro aus, wie eine Sprecherin mitteilte. "Diesen gegenüber steht selbstverständlich immer auch ein entsprechender Kostenaufwand."

Symbolfoto: dpa

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