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Bundesländer arbeiten beim Umgang mit dem Wolf zusammen
Bundesländer arbeiten beim Umgang mit dem Wolf zusammen
05.03.2018 - 18:45 Uhr
Stuttgart (lsw) - Wölfe kennen keine Ländergrenzen - deshalb planen vier Bundesländer ein gemeinsames Konzept zum Umgang mit dem geschützten Raubtier.

Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland erarbeiten ein einheitliches Wolfsmanagement, wie Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) am Montag in Stuttgart erläuterte. Ziel sei, dem Wolf Lebensraum zu gewähren und zugleich dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung und der Nutztierhalter Rechnung zu tragen. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen Informationsaustausch etwa über Wolfssichtungen oder über das Verhalten einzelner Tiere sowie Aktivitäten zum Schutz von Nutztieren und Menschen.

Der für Natur- und Artenschutz zuständige Minister betonte, die Entscheidung, ob eine Ausnahme nach dem Bundesnaturschutzgesetz gemacht und ein auffällig gewordener Wolf abgeschossen werden könne, bleibe weiterhin jedem Bundesland selbst überlassen. In Baden-Württemberg sei er selbst dafür zuständig, etwa wenn ein Wolf wiederholt Herdenschutzzäune überwinde und Nutztiere töte. Mit dem für das Jagdwesen verantwortlichen Agrarminister Peter Hauk (CDU) habe er die Pläne nicht besprochen.

Zwei Wölfe in Baden-Württemberg unterwegs

Seit rund 150 Jahren galten Wölfe in freier Wildbahn als ausgerottet im Südwesten - bis 2015 die Raubtiere zum ersten Mal wieder nachgewiesen wurden. Derzeit streifen nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz zwei Rüden durch die Wälder Baden-Württembergs. Der Verband forderte abschreckendere Sanktionen gegen die illegale Tötung von Wölfen. Ein Wolf war im Juli 2017 tot aus dem Schluchsee geborgen worden. Untersuchungen ergaben, dass er erschossen worden war.

Foto: dpa

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