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SWR-"Tatort" künftig ohne improvisierte Dialoge
SWR-'Tatort' künftig ohne improvisierte Dialoge
06.03.2018 - 18:45 Uhr
Baden-Baden (dpa) - "Tatort"-Filme mit improvisierten Dialogen will der Südwestrundfunk (SWR) vorerst nicht mehr drehen.

"In dieser Richtung ist nichts Weiteres geplant", teilte der Sender auf Anfrage mit. Regisseur Axel Ranisch hatte bei den Folgen "Babbeldasch" (2017) und "Waldlust" am vergangenen Sonntag auf die Arbeit mit klassischem Drehbuch samt ausformulierten Dialogen verzichtet. Mit der Einschaltquote für die "Waldlust"-Folge, die 8,23 Millionen Zuschauer interessierte, sei der Sender durchaus zufrieden.

Der "Babbeldasch-Tatort" im Februar 2017, der eine Diskussion über zu "experimentelle" Krimifolgen auslöste, war dagegen nur auf rund 6,35 Millionen Zuschauer gekommen. "Wir schätzen die Arbeit von Axel Ranisch, und beide Filme hatten einen großen Gesprächswert. Am Ende entscheiden die Zuschauerinnen und Zuschauer, was gelungen ist und was nicht", erläuterte Manfred Hattendorf, SWR-Abteilungsleiter für Film und Planung.

"Der Tatort "Babbeldasch" hatte bei vielen Zuschauern durch den Einsatz von Laiendarstellern im Theatermilieu und dem Pfälzer Dialekt stark polarisiert", so Hattendorf. "Das war bei "Waldlust" ganz anders. Keine Laien, kaum Dialekt, stattdessen Ermittlungen in einem von der Umwelt abgeschnittenen Hotel im verschneiten Schwarzwald: Das hat vielen Zuschauern und auch vielen Kritikern gefallen."

Zur Kritik, "Tatort"-Folgen sollten nicht zu "experimentell" sein, sagte Hattendorf: "Wir halten es für wichtig, dass klassisch erzählte Tatorte und solche, die anderen Erzählmustern folgen, in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen." Im Januar sei der SWR mit "Kopper", einer Mafiageschichte, gestartet. "Und auch der nächste Fall nach "Waldlust" wird wieder in bester Lena-Odenthal-Tradition erzählt sein."

Foto: dpa

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