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Müllwagenfahrer spricht von Bremsproblemen
Müllwagenfahrer spricht von Bremsproblemen
07.03.2018 - 15:30 Uhr
Tübingen (lsw) - Beim Prozessauftakt nach einem Müllwagen-Unfall mit fünf Toten in Nagold (Kreis Calw) hat der Fahrer von Problemen mit der Bremse gesprochen. "Das Pedal ging nicht weiter", sagte er am Mittwoch bei der Verhandlung am Landgericht Tübingen.

Auf der abschüssigen Straße, die auf den Unfallort zuführe, habe er beim Drücken des Bremspedals den Wagen nicht mehr weiter verlangsamen können. Der 54-Jährige ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft war er am 11. August 2017 zu schnell - mit 51 statt 30 Stundenkilometern - in eine Kurve gefahren. Sein Fahrzeug kippte um und begrub ein voll besetztes Auto unter sich. Die fünf Menschen darin starben - die 25 Jahre alte Fahrerin, ihr Freund (22), die zweijährige Tochter, der nur wenige Wochen alte Sohn und die 17 Jahre alte Schwester der Fahrerin.

Der Fahrer schilderte bei seiner Aussage, wie er im Müllwagen überlegt habe, was zu tun sei. Er habe gegen die Böschung fahren wollen. Dann sei der Müllwagen umgekippt. Nachdem er sich befreit hatte, habe er nach dem Auto gesucht und beim Herumgehen um den Müllwagen ein Stück davon entdeckt. "Schrecklich", sagte er unter Tränen (Az.: 2 KLs 34 Js 17248/17).

Vor dem Beginn des Prozesses hatte der Verteidiger vor Vergeltungsgedanken gewarnt. "Der Angeklagte ist keinesfalls Krimineller, der weggeschlossen werden muss, sondern ist selbst Opfer seiner Tat", heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung des Rechtsanwaltes Thomas Weiskirchner.

Archivfoto: dpa

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