Informationen zur Teststrecke für Elektro-Lkw
Informationen zur Teststrecke für Elektro-Lkw
27.03.2018 - 20:46 Uhr
Murgtal (red) - Auf der B462 zwischen Kuppenheim und Gernsbach-Obertsrot wird eine Pilotstrecke zur Erforschung der Oberleitungstechnologie im Straßengüterverkehr errichtet. Deshalb lädt das Landesverkehrsministerium zu einem Informationsabend am Mittwoch, 11. April, um 19 Uhr in die Wörtelhalle nach Kuppenheim ein.

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sowie Vertreter des Bundes werden an der Veranstaltung teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Auf der insgesamt 18 Kilometer langen Pilotstrecke sollen zwei Teilbereiche mit einer Gesamtlänge von etwa sechs Kilometern mit Oberleitungen ausgestattet werden (wir berichteten).

Das Pilotprojekt "eWayBW - oberleitungsbetriebener Straßengüterverkehr im öffentlichen Straßenraum" soll 2020 in die dreijährige Betriebsphase gehen. Dabei sollen die Zuverlässigkeit der Technologie sowie verkehrs- und energietechnische Aspekte untersucht werden. Es werden mehrere Hybrid-Oberleitungs-Lkw auf der Pilotstrecke eingesetzt. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms "Erneuerbar mobil" des Bundesumweltministeriums gefördert.

Das Foto (BMUM) zeigt eine solche Teststrecke in Brandenburg.

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Von Andreas Bändel am Samstag, 28.04.2018 um 10:48 Uhr
Informationen zur Teststrecke für Elektro-Lkw
Mehr Güter auf die Bahn, das wäre verkehrstechnisch und ökologisch sinnvoll. Insbesondere im verkehrsmäßig extrem belasteten Murgtal. Zumal neben der B462 eine elektrifizierte Bahnstrecke verläuft, mit Gleisanschlüssen zu den großen Firmen. Ein Elektroauto ist nur für diejenigen umweltfreundlicher, für die der Strom aus der Steckdose kommt. Feinstaub macht es genauso viel, denn der kommt zum allergrößten Teil von Bremsen, Oberflächenabrieb und Reifen. Stickoxide – die im Übrigen in den letzten 20 Jahren um 60 Prozent abgenommen haben – spielen außerhalb der Stadt kaum eine Rolle. Es ist also, was es meistens ist: Ein grün angehauchtes Lobbyprojekt für die LKW-Hersteller. Und für die Firmen, die Lagerkosten sparen wollen und die Straße als Lagerplatz benutzen (Just In Time). Dafür gibt es dann in den Bauphasen noch mehr Staus, die natürlich Mineralölsteuer in die Staatskassen spülen. Umweltschutz? Wirtschaftswachstum!
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