Zahl der Arbeitslosen im Südwesten sinkt wieder schneller
Zahl der Arbeitslosen im Südwesten sinkt wieder schneller
29.03.2018 - 11:33 Uhr
Stuttgart/Baden-Baden (lsw/red) - Die Arbeitslosenzahl im Südwesten sinkt wieder deutlich stärker. Im März waren landesweit gut 200.700 Menschen ohne Job. Das waren rund 7.000 oder 3,4 Prozent weniger als im Februar. Auch in Mittelbaden ist die Zahl der Arbeitslosen zurückgegangen und lag bei 4.971. Die Quote sank damit auf 3,1 Prozent (Minus 0,4).

Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Stuttgart mitteilte, sank die Quote von 3,4 auf 3,3 Prozent. Sie lag damit immer noch leicht über dem Niveau, das zum Ende des Jahres 2017 erreicht worden war. Im Januar hatte es einen saisontypischen Anstieg der Arbeitslosenzahl gegeben, seit Februar geht es wieder abwärts - zunächst nur leicht und jetzt wieder stärker.

Auch der Vergleich mit dem Frühjahr 2017 fällt deutlich aus. Damals hatte es im März fast 21.800 Arbeitslose mehr gegeben als jetzt. Die Quote lag bei 3,7 Prozent. Anders als noch im Februar geht nun auch die Arbeitslosigkeit bei jungen Leuten wieder zurück. In der Altersgruppe bis 25 Jahre sank die Quote von 2,6 auf 2,5 Prozent. Die Gruppe war die einzige gewesen, bei der es im Februar gegen den allgemeinen Trend noch einen Anstieg gegeben hatte.

Die Arbeitslosigkeit in Baden-Baden hat sich von Februar auf März um 32 auf 1.409 Personen verringert. Die Quote sank auf 5,0 Prozent (Minus 0,3).

Auch Bühl ist die Quote um 0,3 Prozent zurückgegangenen und lag bei 2,1 Prozent. Die Arbeitslosigkeit hat sich um 79 auf 839 Personen verringert.

Die Arbeitslosigkeit in Gaggenau war ebenfalls rückläufig. Von Februar auf März hat sie sich um 65 auf 714 Personen verringert, bei einer Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent (Minus 0,5).

Im Bezirk der Rastatter Arbeitsagentur lag die Arbeitslosenquote bei 3,2 Prozent (Minus 0,6). Die Zahl der Arbeitslosen hat sich im März um 79 auf 2.009 Personen verringert.

Die insgesamt positive Lage auf dem Arbeitsmarkt bringt einige Unternehmen zunehmend in Schwierigkeiten. Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibe hoch, betonte die Arbeitsagentur. Gut 109.200 unbesetzte Arbeitsplätze waren zum Monatsende gemeldet. Das sind den Angaben zufolge 13,7 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. Rein rechnerisch kommen damit auf jede freie Stelle 1,8 Arbeitslose. Ende März 2017 waren es 2,3.

Foto: dpa

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