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Kritische Fragen der Aktionäre
Kritische Fragen der Aktionäre
05.04.2018 - 08:18 Uhr
Berlin (dpa) - Trotz der Rekordzahlen des vergangenen Jahres dürfte der Autobauer Daimler am Donnerstag wieder viele kritische Fragen seiner Aktionäre beantworten müssen. Aktionärsvertreter haben angekündigt, auch bei der diesjährigen Hauptversammlung am heutigen Donnerstag in Berlin das Dauerthema Diesel und die möglichen Folgen für den Konzern zur Sprache zu bringen.

US-Justiz und Stuttgarter Staatsanwaltschaft ermitteln im Zusammenhang mit dem Vorwurf der Manipulation von Abgaswerten. Dazu kommt der Skandal um Abgastests an Affen in den USA. Außerdem stehen immer noch Fahrverbote in deutschen Städten im Raum.

Kartellvorwürfe im Raum

Zudem werden sich der Vorstand um Chef Dieter Zetsche und der Aufsichtsrat wohl einige Fragen zu den Kartellvorwürfen gegen Daimler und andere deutsche Autobauer anhören müssen. Daimler hatte sich selbst bei den Behörden angezeigt, die EU-Kommission prüft den Fall aber noch. Daimler soll sich mit anderen Herstellern jahrelang über Technik, Kosten und Zulieferer abgesprochen haben.

Neuer Großaktionär

Für Gesprächsstoff dürfte außerdem der neue Großaktionär aus China, Geely-Gründer Li Shufu, sorgen, der im Februar überraschend mit knapp zehn Prozent der Anteile bei Daimler eingestiegen war. Fraglich ist, wie sich das auf die Pläne zum Konzernumbau auswirkt, die Daimler ausarbeitet. Der Konzern soll in drei eigenständige Sparten unter einem gemeinsamen Dach umgewandelt werden.

Rekordergebnis erzielt

Daimler hatte 2017 so viele Fahrzeuge verkauft wie nie zuvor und damit auch bei Umsatz und Gewinn Bestwerte erzielt. 3,9 Milliarden Euro sollen als Dividende an die Aktionäre ausgezahlt werden, 400 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Protest vor der Tür

Kritik an der Unternehmenspolitik soll es auch vor der Tür geben: Ein Aktionärsbündnis aus Umweltschützern, Menschenrechtlern und Rüstungsgegnern hat zu einer Kundgebung aufgerufen. Außerdem will die IG Metall gegen die geplante Schließung der Forschungsabteilung von Daimler in Ulm protestieren.

Foto: dpa

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