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Einschränkungen für Flugreisende
Einschränkungen für Flugreisende
09.04.2018 - 15:15 Uhr
Stuttgart/Frankfurt (lsw/red) - Flugreisende müssen sich am Dienstag auf Einschränkungen einstellen. Wegen des angekündigten Verdi-Warnstreiks an vier deutschen Flughäfen hat die Lufthansa rund die Hälfte ihrer geplanten Flüge gestrichen. Der Baden-Airport ist einer Sprecherin des Flughafens zufolge nicht betroffen.

Statt 1.600 sollen nur rund 800 Flüge an den Airports Frankfurt, München, Köln und Bremen stattfinden, wie das Unternehmen am Montag in Frankfurt mitteilte. Unter anderem fallen demnach 58 Interkontinentalflüge aus. Von den Streichungen seien rund 90.000 Passagiere betroffen. Die Kunden könnten einmalig ihren Flug kostenfrei umbuchen oder im Inland auf die Bahn ausweichen, hieß es vom Luftfahrtkonzern. Die Lufthansa rät ihren Passagieren, sich auf der Webseite lufthansa.com über ihren Flugstatus zu informieren.

Auswirkungen am Stuttgarter Flughafen überschaubar

Auch Flugreisende im Südwesten müssen sich am Dienstag auf Einschränkungen einstellen: "Wir erwarten überschaubare Auswirkungen für die Reisenden von und nach Stuttgart", sagte ein Sprecher des Stuttgarter Flughafens am Montag. 13 Verbindungen zwischen Frankfurt und Stuttgart, zehn zwischen München und Stuttgart sowie acht Verbindungen zwischen Bremen und Stuttgart sind demnach betroffen.

"Wir raten Passagieren, sich während des Streiks vorab online über den Flugstatus zu informieren", sagte der Sprecher. Insgesamt sind am Dienstag 132 Starts und Landungen von innerdeutschen Verbindungen in Stuttgart geplant. Die beiden am stärksten frequentierten Ziele von Stuttgart aus, Berlin mit 40 Verbindungen und Hamburg mit 24 Starts und Landungen, sind von dem Streik am Dienstag nicht betroffen.

Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn

Vor der wahrscheinlich entscheidenden Tarifrunde für die Beschäftigten von Bund und Kommunen am 15. und 16. April in Potsdam wollen die Gewerkschaften ihren Druck erhöhen. "Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt", erklärte Verdi-Chef Frank Bsirske. Die "Blockadehaltung" müsse endlich aufgegeben werden. Verdi fordert für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. An den einstmals öffentlich betriebenen Flughäfen werden noch zahlreiche Beschäftigte nach dem Tarif des Öffentlichen Dienstes bezahlt.

Foto: dpa

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