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Digitalisierung trifft Arbeitswelt im Südwesten besonders
Digitalisierung trifft Arbeitswelt im Südwesten besonders
10.04.2018 - 21:09 Uhr
Stuttgart (lsw) - Die Digitalisierung der Wirtschaft wird bis zum Jahr 2035 nur geringe Auswirkungen auf das Gesamtniveau der Beschäftigung haben, aber im Arbeitsmarkt dennoch zu großen Umbrüchen führen. Besonders stark davon betroffen ist Baden-Württemberg.

Das ist das Ergebnis einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bonner Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Für den Südwesten prognostiziert die Studie bis 2035 den Wegfall von 210.000 Arbeitsplätzen auf Grund der Digitalisierung. Insgesamt seien damit knapp sieben Prozent aller Arbeitsplätze im Land von der Digitalisierung betroffen. Gleichzeitig sollen durch den Wandel jedoch auch 200.000 neue Jobs entstehen. Bundesweit werden der Studie zufolge bis 2035 rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze abgebaut, fast ebenso viele neue Stellen sollen hinzukommen.

Doppelbelastung durch Fachkräftemangel

Beim Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) sieht man in dieser Entwicklung eine enorme Herausforderung für die Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Es handele sich um eine doppelte Belastung, sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke in Reaktion auf die Studie, weil die Südwestfirmen gleichzeitig mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen hätten. Dieser soll dem Verband zufolge innerhalb der nächsten zwölf Jahre von 308.000 auf 527.000 Personen anwachsen.

Symbolfoto: dpa

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