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Mehr Gewalt in Bussen und Bahnen
Mehr Gewalt in Bussen und Bahnen
12.04.2018 - 17:41 Uhr
Stuttgart/Karlsruhe (lsw) - Gewalttaten in Bussen und Bahnen haben in Baden-Württemberg zugenommen. Insgesamt verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr 4.523 Delikte, eine Steigerung um sieben Prozent im Vergleich zu 2016. Damals waren 4.227 Fälle registriert worden.

Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Anfrage der Grünen im Landtag an das Verkehrsministerium hervor. Auch die Opferzahlen stiegen. 2017 kamen demnach 5.374 Menschen im öffentlichen Nahverkehr zu Schaden (2016: 4.963). Die Polizei verzeichnete insbesondere eine Steigerung durch vorsätzlich begangene leichte Körperverletzungen.

Fußballspiele und Fastnachtsveranstaltungen besonders problematisch

Einzelne Verkehrsunternehmen sprechen demnach zudem von einer Gewaltzunahme im Zusammenhang mit Großveranstaltungen. Der Landtagsanfrage zufolge klagt etwa die Albtal Verkehrsgesellschaft (AVG) aus Karlsruhe, dass Events wie Fußballspiele und Fasnachtsveranstaltungen das Unternehmen zunehmend belasten. Im vergangenen Jahr musste mehr Personal eingesetzt werden, um die Sicherheit der Fahrzeugführer zu gewährleisten. Auch die Stuttgarter Straßenbahnen AG berichtet von gehäuften Übergriffen im Zusammenhang mit Fastnachtsveranstaltungen.

Die Belastung durch Großereignisse wirkt sich zum Teil auch auf den Krankenstand bei den Verkehrsunternehmen aus. Die DB Regio AG sieht etwa einen Anstieg der Krankmeldungen bei den Kundenbetreuern während der Monate um das Stuttgarter Frühlingsfest und den Wasen.

Symbolfoto: dpa

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