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Es fehlt an Hebammen und Gynäkologen
Es fehlt an Hebammen und Gynäkologen
26.04.2018 - 07:35 Uhr
Stuttgart (lsw) - Kliniken in Baden-Württemberg suchen händeringend Hebammen und haben immer größere Probleme, offene Stellen zu besetzen. Das geht aus einer Analyse hervor, die das Landessozialministerium in Auftrag gegeben hat.

Demnach berichten mehr als die Hälfte der Kliniken mit stationärer Geburtshilfe von großen Schwierigkeiten, Geburtshelferinnen zu finden. Beteiligt hatten sich 65 von 88 dieser Kliniken im Land. In die Analyse, in der es auch um Vor- und Nachsorge rund um die Geburt sowie ärztliche Versorgung geht, sind auch alle 15 Krankenhäuser mit Belegabteilung einbezogen.

Zudem bereite ein weiteres Problem rund um die Betreuung von Schwangeren und Geburt Kopfzerbrechen: Bei jeder dritten Klinik konnten offene Stellen für Gynäkologen nicht besetzt werden. Im Jahr 2017 seien zudem mehr als zwei Drittel der niedergelassenen Frauenärzte 50 Jahre alt oder älter gewesen - "was bedeutet, dass spätestens bis zum Jahr 2030 zwei Drittel der Frauenarztpraxen nachbesetzt werden müssen", schreibt das Sozialministerium.

Bedenklich auch: Je vier von zehn befragten angestellten Hebammen geben an mindestens einmal im Monat vier oder mehr Geburten gleichzeitig betreuen zu müssen. Die Geburtshelferinnen im Land bleiben lediglich zwischen vier bis sieben Jahren im Beruf, heißt es weiter.

Die Analyse bestätigt außerdem den Hebammenmangel auch bei der Betreuung Schwangerer und frischgebackener Mütter.

Von gut 1.830 befragten Müttern berichteten bis zu 45 Prozent von Problemen bei der Hebammensuche. 17 Prozent bekamen nur schwer einen Termin bei einem Gynäkologen für die Versorgung vor oder nach der Geburt. Die gute Nachricht: Unter dem Strich fühlten sich letztlich fast 90 Prozent der Eltern am Geburtsort ihres Babys gut betreut. Mehr 98 Prozent alles Babys kommen in Kliniken zur Welt.

Foto: dpa

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