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Ulm ehrt Einstein mit 500 Skulpturen
Ulm ehrt Einstein mit 500 Skulpturen
06.05.2018 - 14:27 Uhr
Ulm (lsw) - Hommage an Albert Einstein in seiner Geburtsstadt Ulm: Seit Sonntag sind dort 500 Figuren öffentlich ausgestellt, die das Physik-Genie darstellen. Das serielle Skulpturenprojekt auf dem Münsterplatz von Ulm hat der Konzeptkünstler Ottmar Hörl auf Einladung der Donaustadt geschaffen.

Die mehrwöchige Schau "Mensch Albert" mit den jeweils knapp einem Meter hohen Einstein-Figuren wird durch eine Ausstellung mit aktuellen Malereien, Textelementen, Skulpturen und Fotokonzepten Hörls ergänzt. Sie befassen sich mit Themen, die an wissenschaftliche Forschungsergebnisse Einsteins anknüpfen.

Einstein wurde 1879 in Ulm geboren. Obwohl er noch als Kleinkind mit seinen Eltern nach München zog, hat er auch als weltberühmter Wissenschaftler stets den Kontakt zu Ulm aufrechterhalten. Die Stadt verehrt den Schöpfer der Relativitätstheorie als "berühmtesten Sohn Ulms". Einstein kehrte seinem Heimatland als Wissenschaftler jüdischer Abstammung mit der Machtübernahme Hitlers 1933 den Rücken und ging später in die USA ins Exil.

Für Frieden und soziale Gerechtigkeit eingesetzt

"Albert Einstein hat unsere Weltsicht verändert", erklärte Hörl zu seinem Ulmer Projekt. Nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch als überzeugter Pazifist habe sich der Physiker immer für Frieden und soziale Gerechtigkeit engagiert und auch als "Weltbürger" immer klar ausgesprochen, was er dachte. "Auch deshalb ist er bis heute weltweit für Generationen eine Inspirationsquelle", sagte der Künstler.

"Und er hatte Humor", fügte Hörl hinzu. Humor ist freilich auch seinem Ulmer Werk mit den Hunderten von Einsteins im Miniatur-Format nicht abzusprechen. Der 1950 geborene Hörl - Professor und Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg - ist für seine seriellen Figurenkreationen bekannt. Unter anderem hat er sich Karl Marx, Martin Luther und Richard Wagner gewidmet. Im vergangenen September hatte er durch eine Installation mit rund 600 goldenen Madonnen in Nürnberg Aufmerksamkeit erregt.

Foto: dpa

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