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Elfjähriger blendet Hubschrauber
Elfjähriger blendet Hubschrauber
07.05.2018 - 13:49 Uhr
Rastatt (red) - Ein elfjähriger Junge hat in der Nacht zum Sonntag von einem Anwesen im Rastatter Westring aus die Piloten eines Polizeihubschraubers geblendet. Diese konnten dennoch sicher landen. Die Familie des Jungen erhielt danach Besuch von der Polizei.

Laut Polizeibericht hatte der Junge zu nachtschlafender Zeit mit dem Laser am Dachfester einer Wohnung im Westring hantiert und hierbei die Besatzung eines Polizeihubschraubers geblendet. Nachdem diese den Ursprung der gefährlichen Lichtquelle ausfindig gemacht hatten, schritten ihre Kollegen am Boden zur Tat und klingelten an dem Anwesen. Hierbei konnte der strafunmündige Nachwuchs der Familie als mutmaßlicher Verursacher ausgemacht werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Das Fluggerät konnte sicher gelandet werden.

Blendung ist Straftat

Die Polizei weist darauf hin, dass die Blendung von Luftfahrzeugen und deren Insassen mit Laserpointern kein Kavaliersdelikt darstelle. In aller Regel wird das Vorliegen eines gefährlichen Eingriffs in die Sicherheit des Luftverkehrs geprüft (§ 315 Strafgesetzbuch). Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die Gefährlichkeit von Laserblendungen hin.

Absturz droht

Durch direkte Blendung von Piloten und/oder Besatzungsmitgliedern während des Fluges kann es zu höchst gefährlichen Situationen kommen, die im schlimmsten Fall bis zum Kontrollverlust der Besatzung über das Luftfahrzeug und somit zum Absturz führen können.

Symbolfoto: dpa

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