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Erpressungsversuche mit angeblichen Masturbationsvideos
Erpressungsversuche mit angeblichen Masturbationsvideos
09.05.2018 - 16:45 Uhr
Rastatt/Baden-Baden (red) - Die Polizei warnt vor Erpressungsversuchen in der Region: Seit einigen Tagen häufen sich Anzeigen männlicher Internetnutzer. Per E-Mail hatte man sie darüber benachrichtigt, dass von ihnen ein Masturbationsvideo vorhanden sei und dieses in sozialen Netzwerken veröffentlicht würde, sollten sie nicht 500 Euro auf ein Bitcoin-Konto überweisen.

Laut Polizei handelt es sich bei dem Erpressungsversuch mit angeblichen Masturbationsvideos um ein bundesweites Phänomen, wobei innerhalb der Region bislang acht Männer mit der Polizei in Verbindung getreten sind.

Wie die Polizei mitteilt, sei in den Erpresser-E-Mails geschildert, dass die Computer der Männer im Vorfeld beim Besuch von pornografischen Webseiten gehackt wurden. Anschließend habe man die Männer während der Selbstbefriedigung über die Webcam gefilmt. Zu einer Überweisung des Geldbetrags kam es bislang nicht, ebenso wenig zu einer Veröffentlichung entsprechender Videoaufzeichnungen.

Die Polizei rät Opfern eines entsprechenden Erpresserschreibens dazu, kein Geld zu überweisen. Auch sollten niemals persönliche Daten wie Ausweis- oder Reisepassdaten preisgegeben werden.

Außerdem ruft die Polizei die Opfer des Erpressungsversuchs zu Gelassenheit auf: Bisher sei kein Fall bekannt, bei dem derart sensibles Bildmaterial nach einem Erpressungsversuch veröffentlicht wurde.

Symbolfoto: dpa

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