Rastatter Tunnel: Weitere Bohrungen sollen Klarheit schaffen
Rastatter Tunnel: Weitere Bohrungen sollen Klarheit schaffen
15.05.2018 - 09:42 Uhr
Rastatt (red/ml) - Im Rahmen des Beweiserhebungs- und Schlichtungsverfahrens zur Havarie beim Bau des Tunnels Rastatt führt die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tunnel Rastatt mit der Bahn nun ein Bohrprogramm zur vertiefenden Erkundung des Baugrunds durch. Im Bereich der Schadensstelle und in dessen Umfeld wird der Baugrund mit Hilfe von Bohrgeräten untersucht.

Die Arbeiten umfassen rund 60 Bohrungen, einige davon werden zu Grundwassermessstellen ausgebaut. Bis Ende Juli sollen alle Bohrungen abgeschlossen sein. Parallel werden die Ergebnisse ausgewertet. Sie sollen weitere Hinweise über die Ursachen der Havarie liefern. In der Regel sind die einzelnen Bohrungen und Sondierungen im Laufe eines Tages abgeschlossen. Belästigungen durch Lärm und Vibrationen im Untergrund lassen sich aber laut Mitteilung der Bahn nicht vollständig vermeiden.

Das Schlichtungsverfahren zwischen Bahn und ARGE wurde im September vereinbart, um langwierige Gerichtsprozesse zu vermeiden. Das Verfahren soll noch bis Ende 2018/Anfang 2019 andauern.

Inzwischen wurde der 2.000 Kubikmeter mächtige Betonpfropfen entfernt, der den intakten Teil der Oströhre von der einbetonierten Bohrmaschine trennte. Dort (am Ende der Ringstraße) soll ein Versorgungsschacht errichtet werden. Dazu müssen n aber zunächst drei Betonringe (Tübbinge) eingebaut werden. Hierfür stehe die Genehmigung noch aus, sagte ein Bahnsprecher auf BT-Anfrage.

Archivfoto: Frank Vetter

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