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Stadt erhöht Lehrstellenförderung
Wege in die Arbeitswelt: Die Stadt Rastatt pflegt ein eigenes Förderprogramm.  Foto: dpa
24.05.2018 - 07:34 Uhr
Rastatt (mme) - Um es für Betriebe attraktiver zu machen, Auszubildende mit besonderen Anforderungen auf Unterstützung einzustellen und das Verfahren zu vereinfachen, hat der Gemeinderat in Rastatt neue Richtlinien für das Lehrstellenförderprogramm der Stadt Rastatt beschlossen.

Durch dieses soll die Aussicht für benachteiligte und lernschwächere junge Menschen mit Wohnsitz in Rastatt verbessert werden, eine betriebliche Ausbildung aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen.

Nun beschlossen die Räte das Programm fortzuführen und hoben unter anderem die Fördergelder an. Pro Azubi, für den ein Zuschuss bewilligt wurde, liegt diese künftig bei 1300 Euro im Jahr und ist dabei auf maximal drei Jahre festgelegt. Bisher lag der Betrag bei 770 Euro. Gleichzeitig ist vorgesehen, in einem Ausbildungsjahrgang zehn Lehrlinge zu unterstützen, so dass maximal 30 Personen gleichzeitig profitieren können. Den Zuschuss erhalten dabei nicht die Auszubildenden direkt, sondern die Betriebe, die sie unter Vertrag nehmen.

Wer Hilfe will, muss Antrag stellen

Geholfen werden soll Schülern mit und ohne Hauptschulabschluss, Absolventen von Förderschulen oder von berufsvorbereitenden Bildungs- und Fördermaßnahmen, die einen entsprechenden schriftlichen Antrag bei der Stadt stellen.

Wie das Rechnungsamt festgestellt hat, sind die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel in den vergangenen Jahren indes nicht ausgeschöpft worden. Zum Start der Ausbildungsjahre 2015 und 2016 gab es jeweils nur einen Förderantrag, 2017 waren es zwei. Grund dafür ist laut städtischem Fachbereich Jugend, Familie und Senioren, dass der zu fördernde Personenkreis oftmals nicht in Verbindung mit der Arbeitsagentur stand. Dadurch soll das Verfahren nun deutlich vereinfacht werden. Eine Bestätigung der Agentur, die bisher den Jugendlichen eine schwere Vermittlung bescheinigen musste, ist künftig nicht mehr relevant.

Foto: dpa

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