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KBA: Daimler muss 6.300 Vito zurückrufen
KBA: Daimler muss 6.300 Vito zurückrufen
24.05.2018 - 15:43 Uhr
Stuttgart (dpa) - Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat den Autobauer Daimler wegen des Vorwurfs einer illegalen Abgastechnik zum Rückruf von knapp 6.300 Fahrzeugen des Typs Vito verpflichtet. Darunter sind 1.372 Fahrzeuge des Modells Mercedes Vito 1,6-Liter-Motor und der Abgasnorm Euro 6 in Deutschland und 4.923 weltweit, wie das Bundesverkehrsministerium am Donnerstag mitteilte.

Das KBA habe bei Messungen unzulässige Abschalteinrichtungen der Abgasreinigung festgestellt, durch die es im Betrieb der Fahrzeuge zu erhöhten Emissionen von Stickoxid (NoX) kommen könne. Daimler müsse diese unzulässige Technik entfernen.

Das KBA hatte den Vito seit einiger Zeit untersucht. Nach Rechtsauslegung der Behörde entspricht die spezifische Programmierung von zwei Funktionen in der Motorsteuerung des Fahrzeugs nicht den geltenden Vorschriften, teilte Daimler weiter mit. Der Autobauer sieht das anders und kündigte an, diese Rechtsauslegung zur Not auch vor Gericht klären zu lassen.

Die Funktionen seien Teil eines komplexen Abgasreinigungssystems, das eine robuste Abgasreinigung bei unterschiedlichen Fahrbedingungen und über die Nutzungsdauer eines Fahrzeugs sicherstellen solle. Für das Bestehen des maßgeblichen Test-Zyklus NEFZ seien die infrage stehenden spezifischen Programmierungen nicht erforderlich, hieß es in einer Stellungnahme.

Unabhängig von der rechtlichen Klärung werde Daimler weiter mit den Behörden kooperieren und die fraglichen Programmierungen wie verlangt mit einem Software-Update ändern.

Daimler hatte schon vergangenen Sommer Updates für insgesamt mehr als drei Millionen Fahrzeuge angekündigt. Den Vorwurf einer illegalen Abschalteinrichtung hatten die Behörden, anders als bei anderen Autobauern, bislang allerdings nicht gegen Mercedes-Benz-Fahrzeuge erhoben.

Foto: dpa

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