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Waghalsige Flucht mit gestohlenem Auto endet im Gefängnis
Waghalsige Flucht mit gestohlenem Auto endet im Gefängnis
30.05.2018 - 16:25 Uhr
Rastatt (red) - Einiges auf dem Kerbholz hat ein 22-jähriger Autofahrer, der am Dienstagmorgen in Rastatt festgenommen wurde. Zuvor hat er sich mit einem gestohlenen BMW eine waghalsige Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Die Fahrt endete für ihn und seinen jugendlichen Beifahrer an einer Leitplanke.

Der Polizei zufolge war das Fluchtfahrzeug, ein BMW X3, in der Nacht auf Sonntag in Wörth gestohlen worden. Drei Tage später entdeckten Polizisten den Wagen dann in Rheinstetten. Doch als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten, gab dieser Gas und flüchtete auf die B 36 in Richtung Rastatt. Beamte des Polizeipostens Rheinstetten und des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe nahmen die Verfolgung auf. Als es sich abzeichnete, dass sich die Flucht über Durmersheim nach Rastatt ausweitete, wurden weitere Streifenbesatzungen hinzugezogen. Während der knapp 20 Minuten andauernden Verfolgungsfahrt wurden laut Polizei etliche Verkehrsteilnehmer gefährdet, es kam jedoch zu keinem Unfall.

Autofahrer versucht noch zu Fuß zu flüchten

Kurz nach 10 Uhr endete dann die rasante Fluchtfahrt. Der BMW kam auf der B 36 in Höhe der Abfahrt Bietigheim-Nord von der Fahrbahn ab, überfuhr zwei Verkehrsinseln und kollidierte letztlich mit der Leitplanke. Ein letzter Fluchtversuch zu Fuß des leicht verletzten Unfallfahrers endete mit der vorläufigen Festnahme. Der 17-jährige Beifahrer blieb unverletzt, aber auch er wurde in Handschellen abgeführt.

Bei der Recherche der Polizei kam dann heraus, dass die Kennzeichen am BMW zuvor in Wörth gestohlen worden waren. Zudem fanden sie im stark beschädigten Wagen Marihuana, zwei Waffen und ein Messer. Sämtliche Gegenstände wurden sichergestellt.

Per Haftbefehl gesucht

Bei der Kontrolle des 22-jährigen Fahrers stellte sich heraus, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stand, keinen Führerschein besitzt und zudem ein Haftbefehl wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen ihn vorlag. Die waghalsige Flucht vor den Gesetzeshütern endete für den jungen Mann schließlich in einer Justizvollzugsanstalt.

Der jugendliche Beifahrer wurde wieder auf freien Fuß gesetzt und in die Hände eines Erziehungsberechtigten übergeben. "Inwieweit er sowie der nun Inhaftierte an dem Auto- sowie dem Kennzeichendiebstahl in Wörth beteiligt ist, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen", teilt die Polizei abschließend mit.

Symbolfoto: dpa

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