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Viele Einsätze wegen Unwetter
12.06.2018 - 10:23 Uhr
Rastatt/Baden-Baden (red/kli/lsw) - Schwere Unwetter mit Starkregen haben am frühen Montagabend für unzählige Einsätze von Polizei und Feuerwehr in Mittelbaden gesorgt (wir berichteten). Die Polizei hat am Dienstagmorgen nun Bilanz gezogen.

Im Josef-von-Eichendorff-Weg hatte eine überlaufende Regentonne demnach weitreichende Folgen. Das Regenwasser aus der Tonne breitete sich zunächst auf einem Balkon aus, stieg dann aber so weit auf, dass sie in eine Abluftanlage floss. Durch das Abluftsystem verteilte sich das Wasser über mehrere Wohnungen. Letztlich entstanden in fünf Wohneinheiten Wasserschäden. Den Schaden konnte die Polizei zunächst nicht beziffern.

In der Baden-Badener Wiesenstraße sorgte ein überfluteter Keller etwa zur gleichen Zeit für einen Schmorbrand an dort installierten Elektrogeräten. Die alarmierten Wehrmänner löschten das Feuer innerhalb kürzester Zeit. Zur Sicherheit wurde anschließend der Strom ausgeschaltet. Zudem wurden diverse weitere vollgelaufene Keller und Wohnungen ausgepumpt.

In Rastatt kam es vor allem in der Rauentaler Straße, im Berliner Ring, in der Jahnallee und im Bereich der Finkenstraße zu massiven Verkehrsbehinderungen. Mehrere Fahrbahnabschnitte mussten gesperrt werden. In einer Unterführung der Rauentaler Straße blieben mehrere vollgelaufene Fahrzeuge im tiefen Wasser liegen und mussten durch hinzugerufene Abschleppdienste geborgen werden. Die jeweiligen Fahrzeugführer konnten sich selbstständig aus ihren Autos befreien, sodass glücklicherweise keine Verletzten zu beklagen ware, wie die Polizei ausführte.

Leitstellen registrieren Hunderte Einsätze

Die Leitstellen von Feuerwehr und Polizei zählten sowohl im Raum Rastatt wie auch im Stadtkreis Baden-Baden insgesamt mehrere Hundert Einsätze. Die Maßnahmen wurden durch Helfer der Bauhöfe, des Technischen Hilfswerks sowie des Rettungsdienstes unterstützt. Allein im Landkreis Rastatt kam es zu 300 Einsätzen der Feuerwehr. Schwerpunkt der Einsätze waren laut Kreisbrandmeister Heiko Schäfer die Stadt Rastatt, Kuppenheim und Muggensturm. Es handelte sich insbesondere um überflutete Straßen sowie vollgelaufene Keller und Tiefgaragen. Manche Straßen mussten vorübergehend gesperrt werden. Ab etwa 16.30 Uhr hätten die ersten Einsätze begonnen, so Schäfer, zum Teil dauerten sie noch nach 21 Uhr an. Um der Lage Herr zu werden, mussten die Feuerwehren laut Schäfer Hilfe aus anderen Gemeinden anfordern. In Rastatt halfen etwa die Feuerwehr Durmersheim sowie das Technische Hilfswerk (THW) Rastatt mit aus.

Im Stadtgebiet Baden-Baden stellte sich die Lage ähnlich dar. Es habe insgesamt rund 100 Einsätze gegeben. Betroffen war auch das Stellwerk der Deutschen Bahn im Bahnhof Baden-Baden. Schwerpunkt der Einsätze war am Montagabend Haueneberstein.

Foto: sawe/av, Körber/Feuerwehr

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