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37 Studenten verlassen Klausur - Prüfungsangst?
37 Studenten verlassen Klausur - Prüfungsangst?
18.06.2018 - 17:02 Uhr
Stuttgart (lsw) - Nach dem massenhaften Prüfungsabbruch bei einer Klausur an der Universität Hohenheim erhalten die verbliebenen Studenten eine zweite Chance. Weil der Abgang von mehr als zehn Prozent der Absolventen aus der laufenden Grundlagenprüfung Finanzwissenschaften viel Lärm verursacht habe, könnten rund 200 Studenten jetzt wählen, ob sie diese im Herbst wiederholen wollten, sagte der Sprecher der Universität, Florian Klebs, am Montag in Stuttgart.

Das habe der Prüfungsausschuss beschlossen. Klebs vermutet hinter dem Abbruch der Studenten im zweiten und dritten Semester Prüfungsangst und nannte den Vorgang ein "völliges Novum". Die Universität habe die sogenannten Rücktritte von der Prüfung genau untersucht und tue das noch. In 33 Fällen sieht die Hochschule trotz Einlassung der Studenten keinen Grund für das Verlassen der Klausur. Vier Fälle werden noch geprüft. Gegen die Entscheidung ist Uni-Sprecher Klebs zufolge Widerspruch möglich.

Im Mai hatten 37 von rund 250 Studenten die Prüfung abgebrochen und am selben Tag ein Attest eines einzigen Arztes mit zwei sehr vagen Diagnosen - Kopfschmerzen in Kombination mit Sehstörungen und Übelkeit und Erbrechen - vorgelegt. Elf weitere Studenten legten einen oder mehrere Tage später Krankmeldungen vor. Diese akzeptierte die Uni nicht und wertete die Klausur als nicht bestanden, wie Uni-Sprecher Klebs sagte.

Keine strafrechtliche Verfolgung

Die Uni sieht weitere 103 vom selben Arzt im Vorfeld von Klausuren der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ausgestellte Atteste kritisch. Die betroffenen Studenten wurden Klebs zufolge schriftlich aufgefordert, dazu Stellung zu beziehen. Darunter sind auch 49 bereits anerkannte Prüfungsrücktritte.

Beschwerden über eine zu schwierige Klausur hatte der Prüfungsausschuss zurückgewiesen. Das Niveau bewege sich auf dem vergleichbarer Prüfungen.

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Stuttgart ergibt sich aus den Vorgängen kein strafrechtlich relevanter Tatbestand. Weder bei dem Arzt noch bei den Studenten sei eine finanzielle Schädigung oder ein finanzieller Vorteil wahrscheinlich, sagte ein Sprecher.

Foto: dpa

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