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Hitzige Debatte im Ortschaftsrat über Radwegführung
Hitzige Debatte im Ortschaftsrat über Radwegführung
29.06.2018 - 20:02 Uhr
Rastatt (jg) - Eine hitzige Debatte über eine für Fahrradfahrer nicht ungefährliche Stelle am Wintersdorfer Ortsausgang Richtung Iffezheim hat den Ortschaftsrat in Atem gehalten. Vom Kundenbereich Tiefbau war Kerstin Uhlemann zum Gremium gestoßen und hatte die Pläne der Stadt vorgelegt, um die Radwegführung am südlichen Ortsausgang zu verbessern.

Nach rund eineinhalbstündiger Diskussion war man sich im Ortschaftsrat einig, dass man zunächst einmal den Plänen zustimmen wolle, die wenigstens eine bessere Auszeichnung durch Piktogramme für den aus dem Ort fahrenden Radverkehr vorsehen. Ebenso soll die Verlängerung des Radfahrerschutzstreifens der im Ort über zwei in die Hauptstraße einmündenden Straßen Eisenbahn- und Forellenstraße, fortgesetzt werden. Dennoch, so waren sich alle Ratsmitglieder einig, genügen diese Maßnahme nicht, um die Gefahrenstelle endgültig zu entschärfen.

Weg zum Einkaufsmarkt soll sicherer werden

Oft genug, so monierten mehrere Räte, würden auf dem einwärtsführenden Fahrstreifen Radfahrer entgegenkommen. Dies sei, so Uhlemann, verkehrswidrig und könne auch nicht durch eine entsprechende Regelung geändert werden. Der Bordstein sei für einen Radweg in beide Richtungen schlicht zu schmal. Sie stimmte aber mit den Räten überein, dass man an der Stelle noch nachbessern müsse, um Fahrradfahrern das Unterqueren der Brücke und das Überqueren der Straße zum Einkaufsmarkt zu erleichtern. Bei hohem Verkehrsaufkommen, das an dieser Stelle häufig herrscht, erfordere es von Radfahrern einigen Mut, sich verkehrskorrekt einzureihen und abzubiegen, so Uhlemann.

Nicht nur Mut, sondern auch Geduld müsse man haben, wenn man statt eines direkten Abbiegevorgangs lieber die zweite Variante wählt und sich, den Plänen Uhlemanns folgend, an der Kreuzung "Am Weiher" aufstellt und versucht geradeaus zur Beinheimer Straße zu fahren.

Breiterer Gehweg bleibt Zukunftsmusik

Die Wintersdorfer Ortschaftsräte stimmten der vorgegebenen zeichnerischen Lösung nun zunächst unter der Prämisse "der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach" zu. Denn weitere bauliche Lösungen wie zum Beispiel ein Durchstich durch den Bahndamm für Radfahrer oder das Verbreitern des Gehwegs auf der einen Seite durch Wegnahme an der gegenüberliegenden liegen in zu weiter Ferne, als dass man sich von einer schnellen Umsetzung überzeugt sah.

Foto: J. Giese

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