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Wildtierfell-Produktion in Rastatt startet
Wildtierfell-Produktion in Rastatt startet
01.07.2018 - 18:40 Uhr
Rastatt (lsw) - Ein bundesweit einmaliges Projekt namens "Fellwechsel" zur Verarbeitung von Wildtierfellen aus heimischer Jagd startet in Rastatt mit der Produktion. "Wir haben die vorläufige Betriebserlaubnis und fangen kommende Woche mit der Arbeit an", sagte Geschäftsführer Frederik Daniels.

Dann soll in einer sogenannten Abbalgstation in Rastatt den ersten Füchsen, Stein- oder Baummardern sowie Waschbären, Bisam oder Nutria das Fell über die Ohren gezogen werden.

Von dort kommen die Felle zu Gerbereien und Kürschnern, die daraus Kissen, Pelzkrägen, Innenfutter für Jacken herstellen. Bislang wurden die Tierkörper meist einfach weggeworfen. Die Initiatoren, der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesverband Baden-Württemberg, wollen damit erreichen, dass Fell nachhaltig genutzt wird. "Für uns Jäger ist das der richtige Schritt", sagt DJV-Sprecher Torsten Reinwald. Der Deutsche Tierschutzbund steht dem Projekt nach eigenen Angaben ablehnend gegenüber, weil aus seiner Sicht auf für diese Pelze Tiere leiden und sterben müssen.

Für "Fellwechsel" wurden deutschlandweit Sammelstellen eingerichtet, bei denen Jäger die erlegten Tiere gegen ein kleines Entgeld abgeben können. Bislang gebe es mehr als 260 solcher Stationen, in denen zur Zeit rund 7.000 Tierkörper gelagert seien. Von dort werden sie nach Rastatt geholt, dort abgebalgt und schließlich weiterverarbeitet.

Foto: dpa

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