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Frauen arbeiten mehr als Männer
Frauen arbeiten mehr als Männer
03.07.2018 - 07:32 Uhr
Stuttgart (lsw) - Frauen zwischen 25 und 44 Jahren schuften pro Tag zwei Stunden mehr als Männer - das ist eines der zentralen Ergebnisse des Gesellschaftsreports Baden-Württemberg. Demnach sind sie weiterhin deutlich stärker als gleichaltrige Männer gefordert durch die Doppelbelastung von Beruf und Familie.

Pro Werktag verbringen Frauen 4,3 Stunden mehr Zeit als Männer mit Haushalt, Kinderbetreuung oder auch der Pflege von Angehörigen. Im Gegenzug sind sie aber nur 2,3 Stunden weniger berufstätig. In Summe gehen Frauen in dieser Altersgruppe fast 14 Stunden am Tag Pflichtaufgaben nach. Bei Männern sind es laut der Studie nur rund zwölf Stunden. "Hier zeigt sich die Doppelbelastung von Frauen sehr deutlich", heißt es in dem Bericht mit dem Titel "Generation unter Druck? Die Beanspruchung von Menschen mittleren Alters".

Frauen mehr in Pflegeaufgaben eingebunden

Grund für die Diskrepanz sei die nach wie vor traditionelle Rollenverteilung bei Arbeiten rund um den Haushalt, heißt es in dem Report weiter. Frauen sind zudem auch mehr in die Pflege eingebunden: Sieben Prozent der Frauen im erwerbsfähigen Alter versorgen pflegebedürftige Angehörige. Dem gegenüber stehen nur zwei Prozent der erwerbsfähigen Männer.

Mehr Zeitaufwand für den Beruf

Es zeige sich aber gleichzeitig, dass sich die tägliche Arbeit anders verteilt: Betrachtet man Familien, so stecken beispielsweise Mütter der sogenannten mittleren Generation zwischen 25 und 44 Jahren mehr Zeit in den Beruf und weniger in Hausarbeit und Kinderbetreuung. Dabei hilft dem Bericht zufolge der Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen: Im Jahr 2007 besuchten im Südwesten 9,5 Prozent der unter Dreijährigen eine Kindertagesstätte. 2016 waren es bereits mehr als 24 Prozent.

Unterm Strich aber hat die zeitliche Beanspruchung von Menschen mittleren Alters in den zwei Jahrzehnten zwischen 1996 und 2016 dennoch leicht abgenommen. Die Beanspruchung sei aber vielfältiger geworden, heißt es.

Symbolfoto: dpa

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