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EU-Kommission mahnt Airbnb wegen Regelverstößen ab
EU-Kommission mahnt Airbnb wegen Regelverstößen ab
16.07.2018 - 21:15 Uhr
Brüssel (dpa) - Pünktlich zur Hauptreisesaison nehmen europäische Verbraucherschutzbehörden die US-Plattform Airbnb ins Visier. Der Ferienwohnungsvermittler verstoße mit teils unklaren Preisangaben und unzulässigen Geschäftsbedingungen gegen EU-Recht, monierte die EU-Kommission in Brüssel.

Werde dies bis Ende August nicht korrigiert, könnten die Behörden der EU-Länder einschreiten. Airbnb erklärte, man nehme das Thema sehr ernst und arbeite mit den Behörden zusammen, um die angesprochenen Punkte zu klären.

Konkret stoßen sich Kommission und Verbraucherbehörden daran, dass bei Airbnb-Angeboten nicht immer sofort der Gesamtpreis einschließlich Servicegebühren erkennbar sei. Bisweilen tauche bei der ersten Suche ein niedrigerer Preis auf als im späteren Verlauf der Buchung, sagte EU-Verbraucherkommissarin Vera Jourova.

Faire Regeln bei Stornierung

Außerdem müsse die Plattform klar ersichtlich darstellen, ob es sich um einen privaten oder professionellen Anbieter handele - denn für beide Kategorien seien jeweils unterschiedliche Verbraucherregeln gültig. Darüber hinaus fordern die Verbraucherbehörden diverse Änderungen in den allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Blick auf Klagemöglichkeiten und Schadenersatzfragen.

Die Kunden müssten leicht verstehen können, für welche Dienste sie wie viel zu zahlen hätten. Nötig seien zudem faire Regeln bei Stornierung durch den Eigentümer einer Ferienwohnung. "Ich erwarte, dass Airbnb rasch die richtigen Lösungen präsentiert", betonte Jourova.

Foto: dpa

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