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Au am Rhein will Ufergelände nicht tauschen
Ein Ausflugsziel ist nicht nur im Sommer das Rheinufer bei Neuburgweier. Das Gelände gehört größtenteils Au am Rhein, das eine Umgestaltung mittragen würde.  Foto: Helmut Heck
23.07.2018 - 19:36 Uhr
Au am Rhein (HH) - Dem Wunsch der Nachbarstadt Rheinstetten nach einem Geländetausch zur Gestaltung des Uferbereichs bei der Anlegestelle der Fähre Baden-Pfalz will der Gemeinderat von Au am Rhein nicht nachkommen. Er ist aber zu einem finanziellen Beitrag bereit.

Wie berichtet, will Rheinstetten die Zone am Rheinufer für Besucher komfortabler machen. Bisher wird das Gelände ungeordnet als Parkplatz und Spazierstrecke genutzt: Der unbefestigte Platz mit Blick auf Rhein und Schiffsverkehr wird besonders gerne von Wohnmobilbesitzern angesteuert. Auch dieser Klientel will man dem Vernehmen Rechnung tragen. Einzige Infrastruktureinrichtung ist bis jetzt ein kleines Biergartenareal, das von der Gaststätte "Altes Zollhaus" betrieben wird.

Wie diese Liegenschaft gehört auch ein Großteil der Uferflächen der Gemeinde Au. In der jüngsten Ratssitzung ließ der FWG-Fraktionsvorsitzende leichte Verstimmung über Äußerungen erkennen, mit denen der Oberbürgermeister von Rheinstetten und der Ortsvorsteher von Neuburgweier kürzlich anlässlich des Fährfests in einem Pressebericht zitiert worden seien.

Au am Rhein sagt Finanzmittel zu

Es sei der Eindruck erweckt worden, als würde Au am Rhein die Angelegenheit blockieren, lautete sinngemäß Hettels Kritik an die Adresse Rheinstettens. Bei der jüngsten Besprechung zu dem Thema sei aber vereinbart worden, dass die Stadt einen Kostenplan erstellt. Dieser sollte dem Auer Gemeinderat als Entscheidungsgrundlage für die finanzielle Beteiligung dienen.

Auf dieses Papier warte man noch immer, erklärte Hettel. Zu einem Geländetausch sei man nicht bereit. Man habe aber versprochen, sich finanziell zu beteiligen. Bürgermeisterin Veronika Laukart bestätigte Hettels Darstellung. Man habe mit der Stadt Rheinstetten schon verschiedene Varianten zur Gestaltung der Uferzone besprochen. Zudem habe man sich beim Landratsamt Rastatt nach Zuschussmöglichkeiten erkundigt. Ein Ergebnis liege noch nicht vor, sagte die Bürgermeisterin.

Foto: HH

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