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Spektakel am Himmel: Mond trifft Mars
Spektakel am Himmel: Mond trifft Mars
28.07.2018 - 08:06 Uhr
Offenbach/Stuttgart (dpa) - Die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts, der Mars besonders groß und nah - und eine sehr warme Sommernacht: Bei Temperaturen bis zu 30 Grad haben am Freitagabend unzählige Menschen in Deutschland mit bloßem Auge, Fernglas oder Teleskop das extrem seltene Himmelsschauspiel verfolgt.

Im Südwesten haben zahlreiche Menschen bei nahezu ungetrübtem Blick vielerorts die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts verfolgt. "In Stuttgart war der Himmel in den drei bis vier Stunden der Mondfinsternis wolkenlos", sagte Thomas Schuster, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag. Lediglich in der südlichen Landeshälfte sei die Sicht auf den rötlich leuchtenden Himmelskörper durch Dunst in der Luft am Freitagabend etwas gestört gewesen, hieß es.

Laut DWD war die dunstige Luft auch der Grund dafür, warum der Mond auch an anderen Orten nicht sofort am Nachthimmel zu sehen war. "Wir haben uns auch erst gewundert, wo er ist", sagte der Meteorologe. Aber spätestens ab 22 Uhr (MESZ) sei der Mond mit seinem spektakulären Rot zumindest in Stuttgart gut zu sehen gewesen.

Sonne, Erde und Mond liegen auf einer Linie

Zur etwa 103 Minuten langen totalen Mondfinsternis gesellte sich ein besonders heller und großer Mars. Eine ähnliche Mars-Stellung war zuletzt vor 15 Jahren zu sehen. "Für die derzeit lebenden Menschen ist das ein einmaliges Ereignis", sagt der Chef der Vereinigung der Sternfreunde in Heppenheim, Sven Melchert.

Zu einer Mondfinsternis kommt es nur bei Vollmond - wenn Sonne, Erde und Mond auf einer Linie liegen. Der Mond taucht völlig in den Schatten ein, den die von der Sonne angestrahlte Erde in den Weltraum wirft.

Foto: Rot steigt der Vollmond hinter dem Berg Säntis auf 2.502 Metern Höhe im Alpstein in der Schweiz auf (dpa).

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